7 unglaubliche Fähigkeiten deine Körpers

Der Mensch macht in seinem Tagesverlauf manchmal echt komische Sachen. Wir springen aus Flugzeugen, sammeln Briefmarken und fotografieren unser Essen. Aber es gibt eben auch viele verrückte und unglaubliche Dinge die unser Körper fast jeden Tag automatisch macht.

gehirnQuelle: pixabay

7. Sterben

Jeden Tag sterben in deinem Körper ca 50-70 Milliarden Zellen. Aber keine Sorge. Der Menschliche Körper hat ca 30-100 Billionen Zellen und das Zellensterben wird durch Regeneration der Zellen aufgefangen. Das heißt sie werden durch neue Zellen ersetzt. Betrachtet man Zellensterben und Regeneration statistisch, so kreieren die Zellen alle 7-10 Jahre einen kompletten neuen Menschen. Leider verändern sich die Zellen gelegentlich während sie sterben und beginnen zu mutieren. Das ist einer der Gründe für die Entstehung von Krebs. Dennoch hält dein Körper dir den Rücken frei, denn jeden Tag werden eine große Anzahl von Zellen getötet, die potenzielle Krebszellen sein könnten. Ein Beispiel dafür ist Sonnenbrand. Wusstest du, dass der Schmerz den du fühlst daher kommt, dass deine Zellen ihre zerstörte DNA erkennen und Massenselbstmord begehen?

6. Säure kreieren

Alle 24 Stunden, sondern die Zellen entlang der inneren Wand des Magens 2 Liter Säure ab. Diese ist stark genug um Rasierklingen aufzulösen. Aber bitte versucht das nicht und schluckt Rasierklingen. Die Säure, die sich in deinem Magen befindet ist eine Art Salzsäure und diese Substanz ist so ätzend, dass sie zum Entfernen von Rost auf Stahl benutzt werden kann. Warum aber löst sich dann der Körper nicht von innen auf? Der Magen hat eine dicke Lage von Schleim und ist durch diese beschichtet, die das Austreten verhindert. Ca jede Woche bekommt der Magen eine komplett neue Beschichtung.

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5. Blind und Stumm

Entsprechend der Aussage von Maria Chait, einer Neurowissenschaftlerin des University Collage in London, ist der Mensch temporär taub, wenn er sich auf etwas Bestimmtes, wie zum Beispiel ein Sudoku-Rätsel konzentrieren muss. Dank dieses Prozesses, der unaufhörliche Taubheit, genannt wird, ist das Gehirn in der Lage Nebengeräusche zu unterdrücken, wenn eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen ist. Ebenso leidest du jeden Tag an einer unaufhörlichen Blindheit. Wenn wir unseren Kopf schnell von einer Seite auf die andere, bewegen, müsste normalerweise das gesamte Sichtfeld verschwinden. Unser Gehirn jedoch stoppt die Bildaufnahme und friert das zuletzt gesehene Bild ein. Diesen Effekt nennt man „sakkadische Suppression“. Statistisch taucht dieser Effekt insgesamt für 5 h die Woche auf, also etwa 11 Tage jedes Jahr.

4. Sich verlieren

Der Mensch verliert seine Konzentration mehrmals am Tag und steht umgangssprachlich neben sich. Dieser Prozess ist wichtig, da er das Gehirn kreativ macht. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass während einer stummen oder familiären Erfahrung die Aufmerksamkeit des Gehirns wandert. Aber diese unbewussten Perioden sind lebenswichtig um kreativ zu sein und Vorstellungskraft zu besitzen. Von Mensch zu Mensch sind diese Phasen aber recht unterschiedlich in Ihrer Häufigkeit. Studien belegen, dass man sich zwischen 13 und 30 % des Tages verliert und träumt.

3. Verarbeitung der Vergangenheit

Menschen erleben Erinnerungen wie einen Film, den sie an die Stelle zurückspulen können, als er aufgenommen wurde. Aber wusstest du, dass dein Gehirn subtile Veränderungen vornimmt? Immer wenn du dich versuchst an etwas zu erinnern, feuern deine Nervenbahnen in andere Richtungen als zuvor. Dein interner Speicher wird also leicht verzehrt. Dein Gehirn versucht diese Lücke zu schließen und füllt diese mit neuen Informationen, die du aber später in deinem Leben hattest.

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2. Muttermilch trinken

Wusstest du, dass sich die Muttermilch den Bedürfnissen und der Ernährung des Babys anpasst? In den ersten Tagen nach der Geburt eines Babys trinkt dieses Muttermilch, die nahezu transparent ist. Diese ist so, da sie in erster Linie aus Antikörpern besteht, die das Immunsystem des Babys fördern. Anschließend verändert sich die Milch um den Neugeborenen noch mehr Schutz zu liefern. Nachdem das Trinken aus der Brust Routine geworden ist, verändert sich die Mich mit Ihren Nährstoffen von alleine. Dieses hängt davon ab, wie oft das Baby essen möchte.  Ob dieses nun eine halbe Stunde, oder nur 30 Sekunden an der Brust nuckelt… die Muttermilch stellt sich von alleine darauf ein und liefert alle wichtigen Nährstoffe, während des Stillens. Das ist besonders interessant zu wissen, wenn man 2 Kinder stillt, denn jedes einzelne hat unterschiedliche Bedürfnisse.

1. Paradoxer Schlaf

In den Tiefschlaf-Phasen erholt sich unser Körper am intensivsten. Wir atmen langsamer, der Puls und der Blutdruck sinken, die Muskeln sind locker. In der REM-Phase dagegen (Rapid Eye Movement) wird es für unseren Körper sehr anstrengend. Viele Messungen der Hirnströme haben gezeigt, dass unser Hirn ähnlich aktiv ist wie im Wachzustand. Daher auch der Name „paradoxer Schlaf“. Während dieser Phase bewegen sich unsere Augen ruckartige hin und her, der Blutdruck steigt und unser Herz schlägt schneller. Wenn unsere Muskeln den Körper nicht mit einer Art Lähmungszustand in Schach halten würden, würden wir uns dabei heftig bewegen.