Tierangriffe überleben: 10 Tipps, um wilder Attacken abzuwehren

Obgleich die meisten Tiere auf der Welt recht friedvoll sind kommt es dennoch immer wieder zu tödlichen Tierattacken zwischen Mensch und Tier. In der Regel attackieren Tiere den Menschen aber nicht aus reiner Lust und Laune, sondern eher dann, wenn sie sich bedroht fühlen oder aber im Menschen eine Beute aufgrund einer Verwechselung sehen. Statistisch sterben etwa 10 Menschen jährlich durch Haiangriffe, 50 durch Spinnenbisse, etwa 53 Menschen durch Bienenstiche in Folge eines allergischen Schocks, ca. 150 Menschen durch Quallen, 500 durch Elefanten, etwa 1000 durch Krokodile und zwischen 50.000-100.000 durch giftige Schlangenbisse. Heute: 10 Tipps, wie du Attacken verschiedener Tiere überleben kannst.

Kängurus

Känguru
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Vielleicht ein wenig überraschend, aber auch ein Känguru kann eine Bedrohung für einen Menschen darstellen. Kängurus sind allerdings recht friedvolle Tiere und attackieren einen Menschen nur dann, wenn man sein Territorium betritt und das Tier dieses als Gefahr sieht. Sollte man dennoch einmal in die Situation kommen einem verärgerten Känguru gegenüber zu stehen ist das beste was man machen kann anfangen zu husten. Dabei sollten die Huster kurz und leise sein. Das Känguru wird dieses als Zeichen eine Erkrankung wahrnehmen und in den meisten Fällen nicht angreifen. Anschließend sollte man sich langsam im Rückwärtsschritt entfernen. Auf diese Weise wird man für das Känguru kleiner und stellt keine Bedrohung mehr da. Auf gar keinen Fall sollte man schnell davon laufen. Dieses könnte das Tier nur zusätzlich provozieren.

Haie

Hai
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Obwohl es mehr als 150 verschiedene Haiarten auf der Welt gibt, so gibt es lediglich 20 die Menschen attackieren. Die meisten Attacken passieren aber nicht vorsätzlich, sondern, vor allem weil der Hai seine Beute verwechselt und beispielsweise einen Surfer auf seinem Brett  für eine Robbe hält. Das schlimme daran ist, dass wenn einmal ein Hai angreift, es kaum ein entkommen gibt. Um das Interesse eines Haies nicht zu erhöhen sollte man unter gar keinen Umständen in das Wasser urinieren und darauf achten, dass man nicht blutet. Haie haben Supersinne, die es ihnen ermöglichen, dieses über mehrere Kilometer wahrzunehmen.

Sollte man dennoch einem Hai begegnen ist es wichtig diesem nicht den Rücken zu kehren und versuchen panisch davon zu schwimmen. Dies könnte der Hai falsch interpretieren und als Beute auslegen. Am besten bewegt man sich langsam und versucht die Augen und die Kiemen des Hais zu attackieren. Dieses sind die empfindlichsten Zonen.  Habt ihr das gewusst? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und falls ihr mehr Tiervideos sehen wollt, zeigt es doch mit einem Daumen nach oben.

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Löwen

Löwe
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Wenn man jemals einem Löwen begegnen und sich in einer äußerst brenzlichen Situation befinden sollte, ist eines der wichtigsten Dinge Augenkontakt zu diesem zu halten. Auf gar keinen Fall sollte man dem Tier den Rücken kehren und weglaufen. Die beste Möglichkeit sich vor einer Attacke zu schützen ist, eine bedrohliche Körperhaltung einzunehmen und versuchen größer auszusehen. Hierfür könnte man seine Arme und die Jacke in die Luft heben. Wenn man bedrohlich aussieht und dieses sogar von lautem bedrohlichen Geräuschen begleitet wird, so wird der Löwe vermutlich sein Interesse verlieren, denn typische Beutetiere treten nicht so auf, was den Löwen irritieren wird.

Elefanten

Elefant
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Elefanten sind eigentlich sehr friedvolle Tiere und doch kommt es gelegentlich zu unangenehmen Begegnungen. Vor allem dann, wenn Elefantenkühe in einem Menschen eine Bedrohung für Ihre Kälber sehen. Achte bei einer Begegnung generell auf die Körpersprache des Elefanten. Ist der Rüssel eingerollt und die Ohren nach hinten angelegt, dann könnte das ein Zeichen für einen bevorstehenden Angriff sein. Auf gar keinen Fall sollte man in diesem Fall weglaufen. Hier empfiehlt es sich langsam den Ort des Geschehens zu verlassen und etwas Schützendes, wie zum Beispiel einen großen Stein oder Baum zu finden umso eine Barriere zwischen sich und dem Elefanten zu schaffen.

Nashörner

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Nashörner haben ein sehr schlechtes Sehvermögen, weshalb sie sehr schnell aufgeschrocken sind und eine Bedrohung wahrnehmen. Da Nashörner, wenn sie sich bedroht fühlen und einen vermeidlichen Angreifer attackieren wollen, sehr schnell laufen können, macht es fast keinen Sinn weg zu laufen. Die beste Möglichkeit um ein Angriff unbeschadet zu überstehen ist einen Baum zu suchen und sich dahinter zu verstecken, denn Bäume stellen selbst für Nashörner ein erhebliches Hindernis dar. Auch könnte man versuchen sich in hohes Gras zu begeben. In der Regel werden Nashörner nicht in dieses folgen.

Flusspferde

flusspferd
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Obwohl Flusspferde recht friedlich aussehen, so können sie doch zu einer enormen Gefahr werden. Trotz ihres massigen Körpers sind Flusspferde ausgezeichnete Läufer.  Darüber hinaus sind sie sehr schnell reizbar. Besonders dann, wenn das Wetter heiß und das Wasserangebot knapp ist, verstecken sich Flusspferde oft im hohen Gras. Um einer Attacke zu entkommen ist die beste Möglichkeit sich auf einen Baum oder einen hohen Stein zu flüchten und so lange abzuwarten, bis sich das Tier entfernt.

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Quallen

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Eine Begegnung mit einer Feuerqualle bringt in der Regel Schmerzen mit sich. Einige Menschen glauben, dass das Urinieren auf betroffene Stellen Linderung verschafft. Ob das tatsächlich klappt ist allerdings noch nicht bewiesen. Das beste was man machen kann ist betroffene stellen sofort mit salzigem Wasser abzuspülen. Klares Wasser hingegen verschlimmert den Schmerz und hat keine Auswirkung. Anschließend kann man mit einer Pinzette die verbliebenen Teile der Qualle wegnehmen. Darüber hinaus hilft eine Antihistamine Salbe Schmerzen zu lindern und Verbrennungen zu heilen.

Krokodile

krokodil
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Der Kiefer der Krokodile ist der stärkste aller Tiere auf der Welt. Sobald das Tier einmal zugeschnappt hat ist es kaum möglich zu entkommen oder diesen Angriff zu überleben. Wenn man sich dennoch einem Krokodil gegenüber sieht, so ist die einzige Möglichkeit die Augen des Tieres zu attackieren, denn diese sind die sensibelsten Regionen. Wenn man feststellt, das sich dieser Jäger einem nähert sollte man so viel Lärm wie möglich machen und in einem Zick Zack Muster davon laufen.

Bienen

biene
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Bienen verteidigen ihren Bienenstock, und können stechen, wenn man sich diesem in dunkler Kleidung nähert. Dunkle Farben erhöhen die Aufmerksamkeit der Bienen. Deshalb besteht ein höheres Risiko von einer Biene gestochen zu werden, wenn man sich diesen in dunkler Kleidung nähert. Sollte man einmal in die Situation kommen, dass einen mehrere aufgebrachte Bienen verfolgen kann es hilfreich sein sich an einem dunklen Ort zu verstecken. Das fehlende Licht, was die Bienen zur Orientierung benötigen, wird dafür sorgen, dass diese sich zurückziehen.

Schlangen

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Die meisten Schlangen denen man begegnet sind weder gefährlich noch giftig. Und dennoch werden viele Menschen gebissen. Das liegt aber vor allem daran, dass Menschen versuchen diese zu fangen. Wenn man dennoch feststellt, dass einem eine Schlange folgt, sollte man auf der Stelle stehen bleiben. Die fehlenden Vibrationen werden die Schlange verwirren und diese könnte eine andere Richtung einschlagen. Wenn man von einer Schlange gebissen wurde, sollte man unter gar keinen Umständen das Gift selbst aussaugen. Am besten spült man die Wunde unter klarem Wasser ab, sorgt für eine Blutsperre und begibt sich umgehend in ärztliche Behandlung.