Schau was deine Schlafposition über dich aussagt

Beim Einschlafen sind wir unbeobachtet. Unser Körper beginnt abzuschalten und ganz unbewusst suchen wir die beste Position zum Einschlafen. Und genau die, behaupten einige Psychologen, spiegelt unseren Charakter wider. Habt auch ihr eine bevorzugte Schlafposition? Findet heraus, was sie über eure Persönlichkeit aussagt. Mal sehen ob die Psychologen Recht haben.

Die Rückenlage

Warum die Rückenlage Soldatenstellung oder Königshaltung genannt wird, ist schnell erklärt. Menschen, die diese Schlafposition bevorzugen, liegen fast so stramm wie ein Soldat im Bett: mit dem Gesicht zur Decke, den Armen links und rechts am Körper und höchstens schulterbreit geöffneten Beinen. Mit dieser Stellung bringen Psychologen Selbstbewusstsein, Stolz und Egoismus in Verbindung – die Eigenschaften eines Königs eben. Rückenschläfer sind zudem neugierige, aufgeschlossene Menschen, die nur schwer aus dem Gleichgewicht zu bringen sind.

Sie sind offen für Herausforderungen und freuen sich über Aufmerksamkeit. Einzelkinder und Nesthäkchen haben am ehesten eine Vorliebe für diese Schlafhaltung. Legt jemand hingegen die Arme nach oben hin ab oder hält das Kissen fest, handelt es sich um einen guten Zuhörer. Solche Menschen sind hilfsbereit und gelten als idealer Freund, der andere jederzeit mit Rat und Tat unterstützt. Eines ist jedenfalls sicher: In dieser Position ist die Neigung zu schnarchen am größten. Dafür ist es die gesündeste Körperhaltung für Kopf, Rücken und Wirbelsäule.

Die Seitenlage

Sie ist die am häufigsten anzutreffende Schlafposition. Der Körper liegt auf der Seite, die Arme befinden sich in Körpernähe, die Beine sind ausgestreckt oder allenfalls leicht angewinkelt. Diese Personen gelten als ausgeglichen, flexibel und aufgeschlossen für Neues. Da sie selber glücklich sind, stecken sie andere mit ihrem Humor und ihrer Begeisterung an. Unbefangen und entspannt wie sie sind, kommen ihre Mitmenschen gut mit ihnen zurecht und empfinden sie als liebenswert. Trotzdem sind Seitenschläfer zielgerichtet, wenn es darum geht, Wünsche zu realisieren. Diese Stellung entlastet ebenfalls die Wirbelsäule und vermindert den Drang zu schnarchen. Je mehr die Knie beim Schlafen angezogen werden, desto eher treffen wir auf einen emotionaleren, kreativ veranlagten Menschen. Gleichzeitig nähern wir uns der nächsten Haltung an.

Die Fötushaltung

Eigentlich handelt es sich bei der Embryonallage um eine Variante der Seitenlage. Dabei sind die Beine stark angezogen, die Arme sind verschränkt oder umklammern das Kissen. Diese Körperhaltung erinnert an einen Igel oder, wie der Name sagt, an einen Fötus im Mutterleib. Sie spricht für eine in sich gekehrte, sensible Persönlichkeit. Was im ersten Moment verschlossen wirkt, ist eigentlich Schüchternheit und die Furcht davor, verletzt zu werden. Menschen, die eine Fötushaltung zum Einschlafen bevorzugen, suchen Schutz, fassen aber nicht gleich Vertrauen zu anderen. Sie sind gefühlsbetont und dadurch fantasievoll, einfallsreich sowie künstlerisch begabt. Ist die Embryonallage nicht so ausgeprägt, wird der Person ein gesunder Hausverstand nachgesagt. Sie ist praktisch veranlagt und zeichnet sich durch faires Verhalten aus.

Die Bauchlage

Diese Position ist am seltensten anzutreffen. Schläft jemand auf den Bauch gedreht und umschlingt zusätzlich mit einem Arm das Kissen, ist das ein Hinweis auf einen dominanten Charakter. Ehrgeiz paart sich mit dem Wunsch, alles perfekt zu machen und immer die Kontrolle zu behalten. Dieser Typ regelt seine Angelegenheiten daher lieber ohne Einmischung von außen. Er ist pünktlich, ordentlich und dadurch für andere berechenbar. Die Neigung zu erotischen Träumen liegt weniger an der Persönlichkeit, als am Druck, dem die Geschlechtsorgane in dieser Stellung ausgesetzt sind. Für den Körper ist sie auf jeden Fall nicht ideal, sie führt zu Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich.

Schlafposition gefunden?

Habt ihr euch in der zu eurem Schlafverhalten passenden Beschreibung wiedergefunden? Oder sind die Schlafforscher bei euch an ihre Grenzen gestoßen? Eines ist sicher: Unsere bevorzugte Körperhaltung gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit und hilft uns, was wohl das Wichtigste ist, leichter einzuschlafen.

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