Paul Dienach: Der Mann, der in das Jahr 3906 reiste!

Der Mann, der behauptete, im Jahr 3906 zu leben – Und sein geheimes Tagebuch

Das Zeitreisen ist ein langgehegter Traum der Menschen. Viele träumen davon, eine Zeitreisemaschine zu bauen oder durch ein unerwartetes Ereignis in ein anderes Zeitalter gezogen zu werden. Manche Menschen wollen lieber in die Vergangenheit reisen und sehen, wie es wirklich war. Dabei sein, wie die Pyramiden gebaut wurden oder Persönlichkeiten wie Napoleon treffen. Andere wollen lieber in die Zukunft reisen. Sie wollen wissen, wohin sich die Menschheit entwickelt, welche technologischen Fortschritte wir erzielen und ob wir andere Planeten besiedeln. Der Schweizer Paul Dienach soll diese Erfahrung gemacht haben. Ein Jahr lang lag er im Koma und reiste dabei in die Zukunft, ins Jahr 3906. Seine Erfahrungen hielt er in einem Tagebuch fest. Dafür wurde er von der Kirche, den Wissenschaftlern, dem Militär und sogar den Freimaurern angefeindet. Lange Zeit war dieses Tagebuch in Vergessenheit geraten.

paul dienach
Bild: andrey_l/Shutterstock.com

Paul Dienachs Reise ins Jahr 3906 

Paul Amadeus Dienach war ein Schweizer Sprachlehrer und litt unter einer seltenen Krankheit. Er lehrte Germanistik an der Universität von Zürich, hatte aber ständig mit den Folgen einer Gehirnentzündung zu kämpfen, auch „Europäische Schlafkrankheit“ genannt. Im Jahre 1922 fiel Paul Dienach ins Koma und wurde im Krankenhaus von Genf gepflegt. Zu diesem Zeitpunkt erzählte er niemandem, dass seine Bewusstsein eine ungewöhnliche Reise in die Zukunft unternommen hatte. Danach zog er nach Griechenland in der Hoffnung, dass das Klima ihm guttun würde.

In Griechenland lehrte er Deutsch und Französisch. Einen seinen Schüler, George Papahatzis, mochte er besonders. Während dieser Zeit verbesserte sich der Zustand von Paul Dienach nicht und schließlich verstarb er 1924 an Tuberkulose. Vor seinem Tod händigte er seinem Schüler George Papahatzi sein Tagebuch aus und bat ihn, es ins Griechische zu übersetzen, um damit sein Deutsch zu verbessern. Paul Dienach erzählte dabei nicht, um welche Art Tagebuch es sich handelte. George begann zu übersetzen. Sein Erstaunen war groß, als George im Tagebuch las, wie Paul Dienach während seines einjährigen Komas ins Jahr 3906 gereist war. Paul Dienach hatte niemanden erzählt, welche Reise sein Unterbewusstsein in die Zukunft unternommen hatte. Der Grund war einfach, dass er nicht für verrückt gehalten werden wollte.

Der lange Weg bis zur Veröffentlichung 

George Papahatzi braucht ungefähr 14 Jahre, um die Aufzeichnungen zu übersetzen. Die Arbeit dauerte von 1926 bis 1940. Der Bürgerkrieg in Griechenland und der 2. Weltkrieg verzögerten die Bemühungen von George. 1944 wurden die Notizen von der griechischen Armee konfisziert. Soldaten bemerkten, dass sie in der deutschen Sprache verfasst waren und fanden das merkwürdig. Sie sagten, George würde die Notizen wiederbekommen, was jedoch nie geschah. Zum Glück war er schon längst mit der Übersetzung fertig. Später überreichte er seine übersetzte Version einigen Freunden. Darunter befanden sich Freimaurer, Theosophen, Professoren der Theologie und auch entschiedene Feinde der Nationalsozialisten.

Das Buch zirkulierte innerhalb einer eingeschworenen Gemeinschaft. Sie wollten nicht, dass die Zukunftsvisionen von Paul Dienach an die Öffentlichkeit gelangten. Besonders in Freimaurerkreisen wurden das Buch als beinahe heilig angesehen, jedoch streng geheimgehalten. Die kirchlichen Vertreter dieser Gemeinschaft jedoch hielten das Buch für eine ketzerische Schrift. Sie protestierten am lautesten, als George das Buch 1972 endlich veröffentlichen wollte. Das Buch mit dem Namen „Valley of the Roses“ bekam aufgrund der schwierigen Sprache und schlechten Übersetzung nicht ganz die Aufmerksamkeit, die es verdiente. 1979 wurde es erneut veröffentlicht, auch diesmal ohne Erfolg. George Papahatzi verstarb darauf und seine Familie hatte kein Interesse an den Aufzeichnungen des Sprachlehrers. Erst Jahre später entdeckte der Freimaurer Achilleas Syrigos die Fragmente erneut und brachte seine eigene englische Übersetzung heraus, die „Chronicles from the Future“.

Das Erwachen als Andrew Northman 

In diesem Tagebuch schilderte Paul Dienach, wie er als Andrew Northman erwachte. Plötzlich war er an einem vollkommen fremden Ort und von einer Familie umgeben, die er nicht kannte. Man erzählte ihm, er sein ein Physiklehrer und es war das Jahr 3906, doch er konnte es nicht glauben. Außerdem sprach er ein altes Deutsch, welches in der Zukunft nicht mehr benutzt wurde. Schließlich wurde er in ein Krankenhaus gebracht und dort mehrere Tage untersucht. In seinem Tagebuch beschreibt er, wie die Stühle und Tische aus einem schimmernden Kristall zu bestehen schienen. An den Fenstern zeigte sich ein wunderschönes Naturpanorama mit üppigen Wäldern und hohen Bergen. Schließlich wurde er zu den „Ältesten“ gebracht, welche ihm erklärten, was geschehen war.

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Er war das Opfer eines seltenen Phänomens, dem „Bewusstseins-Gleiten“. Sie verstanden, dass es sich bei ihm um einen Zeitreisenden handelte. Unter anderem, weil sie seine Sprache erkannten und daraus schließen konnten, aus welcher Zeit er stammte. Sie erlaubten ihm, Nachforschungen über die Geschichte der Menschheit anzustellen und erklärten ihm selbst einige Aspekte der Welt im Jahr 3906. Nur durfte er nichts über die Geschichte des 20. Jahrhunderts erfahren. Die Ältesten fürchteten nämlich, dass er dadurch die Vergangenheit ändern könnte. Als Paul Dienach in unserer Zeit nach einem Jahr aufwachte, erinnerte er sich an alles, was er gelernt hatte und war deshalb in der Lage, die Zukunft der Menschheit zu beschreiben. Unter anderem geht es dabei um die Besiedlung des Mars, soziale und ökonomische Probleme, Kriege sowie um ein spirituelles Erwachen.

Die Jahre 2000 bis 2300 

Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts kommen immer mehr Probleme auf die Menschheit zu. Die Überbevölkerung nimmt stark zu, dazu kommt noch die Zerstörung der Natur und die damit einhergehenden ökologischen Folgen. Der Treibhauseffekt und der Klimawandel schaden der Umwelt gleichermaßen. Die Überbevölkerung und die Schäden an der Natur führen zu Hungersnöten, welche durch neue Kriege nur noch verstärkt werden. Es gibt immer mehr regionale Konflikte auf der Welt. Gleichzeitig auch viele technologische Fortschritte. Die Menschheit war in der Lage, die Schwerkraft mit künstlicher Antigravitation zu überwinden.

Elektromagnetische Energie wird überall verwendet. Noch wichtiger ist jedoch die Etherodynamik. Hierbei handelt es sich um spirituelle Energie. Mithilfe der Wissenschaft lässt sich diese fotografieren. Mit Kameras kann diese Energie sogar von kürzlich Verstorbenen aufgenommen werden, bevor sie endgültig verschwinden. Die Menschen der Zukunft werden das die „Ätherische Vision“ nennen. Auch die Wirtschaft wird sich in diesen dreihundert Jahren verändern. Die Menschen müssen sich nicht mehr um ihr Auskommen kümmern, denn das gängige Währungssystem wurde abgeschafft. Sie konzentrieren sich eher auf ihre Spiritualität und die Selbstverwirklichung. Die Kindersterblichkeit ist auf dem tiefsten Punkt in der Menschheitsgeschichte. Fossile Brennstoffe wurden erfolgreich durch erneuerbare Energien ersetzt. Auch die Ernährung verändert sich. Fleischkonsum wird nur noch selten praktiziert, fast alle sind Vegetarier geworden. Gleichzeitig wurden Bestrebungen unternommen, den Mars zu besiedeln. Die ersten Kolonien entstanden 2204. Im Jahr 2265 gab es auf dem Mars eine gewaltige Naturkatastrophe und danach beschäftigte sich die Menschheit nicht mehr mit der Kolonisierung.

Die Jahre 2300 bis 2400 

Obwohl die Menschen zunehmend fähig waren, ökonomische Probleme zu lösen und die vielen Konflikte weltweit zu beenden, brach im Jahre 2309 wieder ein Weltkrieg aus. In diesem Krieg wird ein großer Teil der Menschheit und des Planeten zerstört. Die übrigen Menschen werden im Jahre 2396 unter einer Weltregierung vereinigt. Dadurch werden alle Kriege beendet. Die Herrscher dieser Weltregierung werden direkt gewählt, zumeist handelte es sich bei ihnen um Wissenschaftler, Ingenieure oder Philanthropen. Politiker hingegen haben keine Chance mehr darauf, Präsident zu werden, genauso wenig wie Unternehmer.

Der private Sektor schließt ich zu einer Allianz zusammen. Nationale Regierungen bestehen noch immer, sind jedoch der Weltregierung untergeordnet. Die Finanzwelt hat sich grundlegend verändert. Banken und Währungen im traditionellen Sinne gibt es nicht mehr. Stattdessen wird eine Währung ausgegeben, welche dem Wert einer Wahre, Dienstleistung oder Energie entspricht. Die Ressourcen werden gerecht verteilt, Privatbesitz gibt es dennoch. Die Verteilung soll dazu führen, dass jeder Mensch nicht verhungern muss und ein anständiges Leben führen kann. Es gibt kaum noch gewalttätige Auseinandersetzungen und wenn, dann sind diese nur auf gewisse Regionen beschränkt. Was wirklich interessant ist: Die Menschheit hat Aliens getroffen und die Weltregierung soll es nicht einmal mehr verheimlichen. Die Menschen werden vollkommen über die Außerirdischen aufgeklärt.

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2400 bis 2600 

Die Weltregierung wird von Cyber-Terroristen angegriffen, kann sich jedoch halten. Der private Sektor und die nationalen Regierungen verlieren immer mehr an Macht, die Weltregierung gibt allgemein den Ton an. Diese Entwicklung findet im 2600 ihren Abschluss. Gleichzeitig ist diese Weltregierung in allen Belangen überaus erfolgreich. Es wird eine den ganzen Planeten umfassendes Bewusstsein erschaffen. Überall auf der Welt fliegen die Menschen mittels ätherischer Energie, auch Wahren werden damit transportiert.

2600 bis 3400 

In den darauffolgenden Jahren werden die Menschen telepathische Fähigkeiten entwickeln. Der Geist des Menschen entwickelt sich in erstaunlicher Weise weiter. Außerdem gibt es immer mehr tiefgreifende Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften. So lernt die Menschheit immer mehr über die innere Sonne unseres Planeten, über die Atmosphäre und dessen Entwicklung im Laufe der Zeit. Das Innere der Erde wird gründlicher erforscht, auch Städte werden unter der Erde errichtet. Es gibt neue Kenntnisse und Technologien in der Medizin. Medikamente kommen kaum noch zum Einsatz, stattdessen werden Krankheiten mit Klängen, Licht und mit Meditation geheilt. Die Spiritualität der Menschen ist weiter fortgeschritten, jedoch liegt die Technologie und das weltliche Glück noch immer im Vordergrund.

3400 bis 4000 

Im Jahre 3382 kommt dann schließlich ein spirituelles Erwachen. Die Menschen entwickeln die Fähigkeit der „Hypervision“. Diese ermöglicht es ihnen, das innere Wissen zu erfahren und eine Verbindung mit ihrem spirituellen Licht einzugehen. Die geistigen Fähigkeiten der Menschen haben sich so weit entwickelt, dass sie mit dem Verstand Dinge erschaffen können, indem sie sich mit einer feinstofflichen spirituellen Ebene verbinden. Ein neues Zeitalter bricht an. Die Anführer der Weltregierung sind nicht nur mehr Wissenschaftler und Menschenfreunde. Sie sind eine Mischung aus Philosophen, Naturwissenschaftler und spirituelle Lehrer. Die Menschen sprechen kaum noch eine richtige Sprache. Stattdessen übermitteln sie mental dreidimensionale Bilder.

Diese lassen sich sogar über das Internet verbreiten. So kommunizieren die Menschen über die ganze Welt hinweg. Aufgrund der erweiterten geistigen Fähigkeiten ist es nicht mehr möglich, irgendetwas geheimzuhalten. Sie können Emotionen und Absichten anderer Menschen sofort erkennen. Auch die wissenschaftlichen Fortschritten bleiben nicht aus. Nun lässt sich die zweistrangige DNA des Menschen erweitern.

Früher flogen die Menschen noch mit Flugscheiben durch die Welt. Mittlerweile reisen die Menschen der Zukunft durch Tore schnell und bequem überall hin. Diese Technologie stammt von einer außerirdischen Zivilisation. Arbeit gibt es kaum noch. Jeder Mensch muss in seinem gesamten Leben nur noch zwei Jahre lang arbeiten. Der Erfolg wird daran gemessen, wie spirituell hochentwickelt eine Person ist, nicht am Geld. Kleidung, Essen, Wohnungen und die Möglichkeit, zu reisen, werden einem kostenlos und gerecht verteilt. Jeder kann sich frei in den Naturwissenschaften fortbilden oder sich unterhalten lassen. Jede Art von Produkt wird zur Verfügung gestellt, während der Privatbesitz komplett abgeschafft wird. Die Tiere sind auch vollkommen frei, Zoos werden aufgelöst und niemand isst mehr Fleisch. Alle domestizierten Tiere werden freigelassen. Um es zusammenzufassen: Die Welt ist ein Paradies, Sorgen, Hunger, Kriege werden bezwungen und der menschliche Verstand befindet sich auf einer neuen Ebene.

Wahr oder nicht? 

Wenn man Paul Dienachs Bericht glauben darf, dann stehen der Menschheit noch einige Herausforderungen, Kriege und Hunger bevor. Schließlich noch die geplatzte Kolonisierung und der 3. Weltkrieg. Aus diesen Krisen wird die Menschheit jedoch gestärkt hervorgehen und sich immer weiter entwickeln. Nicht nur auf technologischer Ebene, sondern vor allem auch auf spirituell-geistiger Ebene. Und außerdem werden wir Aliens treffen! Doch fragt man sich da natürlich auch, wie glaubhaft das Tagebuch von Paul Dienach ist. Ist es wirklich möglich, durch das „Bewusstseins-Gleiten“ in die Zukunft zu reisen und in den Körper einer anderen Person zu fahren? Kann so etwas wirklich passieren, obwohl wir noch nicht einmal eine Zeitmaschine bauen können?

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Letzte Aktualisierung am 16.12.2018
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