Die 10 giftigsten Pflanzen der Welt!

Pflanzen darf man nicht unterschätzen, auch in Notsituationen muss man sich in Acht nehmen, welche Früchte oder Pflanzen man zu sich nimmt. Das sind die 10 giftigsten Pflanzen.

10 Runzeliger Wasserdost (Ageratina altissima)

Bildquelle: commons.wikimedia.org

Runzeliger Wasserdost    ist eine hochgiftige Pflanze, zu finden in Nordamerika. Das gefährliche an dieser Pflanze ist, dass sie den Menschen nicht direkt, sondern indirekt tötet. Wenn Kühe diese Pflanze essen verteilt sich das Gift im Fleisch und in der Milch. Wenn Menschen wiederum das Fleisch essen oder die Milch trinken, gelangt das Gift in den Körper und verursacht die so genannte Milchkrankheit, die sehr tödlich ist.  Tausende von unwissenden europäischen Siedlern starben an der Milchkrankheit im frühen 19. Jahrhundert in Amerika.

9 Weißfrüchtiges Christophskraut (Actaea pachypoda)

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Das in Nordamerika befindliche  „Weißfrüchtige Christophskraut“ trägt dort den Namen „Doll´s Eyes“, sie sehen aus wie kleine Augen. Während Vögel die Beeren ohne Probleme zu sich nehmen können, müssen die Menschen mit einem Herzstillstand rechnen, da diese Pflanze eine beruhigende Wirkung auf den Herzmuskel hat. Es kann leicht zu einem schnellen Tod führen.

8 Engelstrompteten (Brugmansia)

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Engelstrompeten sind blühende Pflanzen, heimisch in den tropischen Regionen von Südamerika, aufgrund ihrer auffälligen Blüten sind sie inzwischen weltweit kultiviert. Als Rauschmittel wird sie mit Hilfe eines Tees eingenommen. Sie wirkt Stimmungshemmend, steigert die Kommunikationsfähigkeit und kann Halluzinationen hervorrufen. Es  ist fast unmöglich zu wissen, wie viele Giftstoffe sie beinhaltet. Als Folge davon sind viele Menschen an einer Überdosis gestorben.

7 Brechnussbaum (Strychnos nux-vomica)

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Der Brechnussbaum ist ein mittelgroßer Baum, heimisch in Indien und Südostasien. Die Rinde, die Blätter und die Samen sind hochgiftig. Bereits 0,2 Gramm der Brechnusssame kann zu Zwerchfellkrämpfen, Muskelzuckungen sowie Tod durch Atemlähmung führen.

6 Wasserschierling (Cicuta virosa)

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Der Wasserschierling ist in feuchten Gebieten zu finden. Sämtliche Pflanzenbestandteile des Wasserschierlings sind stark giftig, insbesondere die durch Luftkammern schwimmfähigen Knollen. Nach Verzehr bereits geringer Mengen treten Symptome auf wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Zittern und Verwirrung. Der Tod wird in der Regel durch Atemstillstand oder Kammerflimmern verursacht und kann nach der Einnahme nach wenigen Stunden auftreten. Nach einem alten preußischen Gesetz sollte die Pflanze wegen ihrer Giftigkeit ausgerottet werden.

5 Eisenhut (Aconitum)

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Der sogenannte Eisenhut zählt zu der giftigsten Pflanze Europas. Das Gift wird rasch durch die unverletzte Haut aufgenommen, erst recht gilt dies für die Schleimhäute, so dass Kinder gefährdet sind, wenn sie beispielsweise mit den Blüten spielen. Bei zarthäutigen Personen kann bereits eine Berührung zu Nesselausschlägen führen. Der Verzehr weniger Gramm der Pflanze führt zu Herzversagen und Atemstillstand.

4 Paternostererbse (Abrus precatorius)

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Die Paternostererbse stammt ursprünglich aus Indonesien. Sie ist bekannt für ihre Samen, die wie Perlen aussehen, sie haben eine leuchtend rote Farbe und besitzen einen einzigen schwarzen Fleck. Sie werden manchmal zu Schmuckketten verarbeitet, dabei müssen Löcher in die Samen gebohrt werden. So sind Menschen schon gestorben, da sie sich mit dem Bohrer versehentlich in den Finger gestochen haben. Das Gift wirkt ähnlich wie Schlangengift. In einigen Fällen reichen 3 Mikrogramm, um einen erwachsenen Menschen zu töten.

3 Zerberusbaum auch Selbstmordbaum (Cerbera odollam)

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Der Selbstmordbaum ist wohl die am meisten verwendete Pflanze von Selbstmördern. Sie ist heimisch im Westpazifik und in Indien. Das innere der Frucht ist hochgiftig. Wenn die Pflanze für einen Mord verwendet wurde ist es in vielen Fällen von Ärzten, nicht möglich nachgewiesen zu werden. Neben Übelkeit und Speichelfluss zählen Würgreiz, Magen-Darm-Beschwerden und heftiger Durchfall zu den Symptomen. Der Tod tritt etwa nach 6 Stunden ein.

2 Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)

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Die schwarze Tollkirsche stammt aus Europa, Nordafrika und Westasien. Die ganze Pflanze ist giftig, aber die Beeren spielen in der Regel die größte Gefahr, denn sie sind süß und neigen dazu Konsumenten zu gewinnen. 10 – 20 Beeren können einen Erwachsenen töten. In den Blättern ist das Gift viel konzentrierter, so dass schon ein Blatt zum Tod führen kann. Die Vergiftung verursacht Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden und sogar den Verlust der Stimme.

1 Wunderbaum (Ricinus communis)

ricinus
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Platz 1 der giftigsten Pflanzen belegt der Wunderbaum. Die Wunderbäume sind heimisch in Ost-Afrika und Indien, sie werden häufig als Zierpflanzen angebaut. Die Samen der Pflanze sind extrem giftig und sorgen für einen langen, qualvollen und unaufhaltsamen Tod. Die ersten Symptome innerhalb von ein paar Stunden sind ein brennendes Gefühl im Hals und Mund, Bauchschmerzen, blutiger Durchfall und Erbrechen.

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