7 geheimnisvolle Orte auf der Welt

Immer wieder werden ungewöhnliche Entdeckungen gemacht oder Phänomene beobachtet, die Wissenschaftler vor ein Rätsel stellen. Diese besonderen Orte haben eine ganz besondere, gespenstische Aura.

Roopkund Lake

Roopkund Lake
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Der Roopkund Lake ist ein flacher, kleiner Gebirgssee im Himalaya. Er ist auch unter dem Namen Mystery Lake oder, noch gruseliger, Skeleton Lake bekannt. Diesen Namen verdankt er dem Fund von hunderten menschlichen Skeletten, die 1942 entdeckt wurden. Die Skelette kann man nur im Sommer sehen, da der See im Rest des Jahres zugefroren und voller Schnee ist. Lange Zeit wusste man nicht, woher all diese toten Männer, Frauen und Kinder kamen. Bei einer Untersuchung kam 2003 heraus, dass die Knochen aus dem 9. Jahrhundert und von Indern stammen. Die Menschen wurden wahrscheinlich von einem Hagelsturm überrascht, bei denen die einzelnen Hagelkörner so groß waren, dass die Gruppe von ihnen erschlagen wurden.

Zona del Silencio

Zona del Silencio
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Die „Zona del Silencio“, übersetzt Zone der Stille, liegt in der Wüste Mexikos. Alles fing im Juli 1970 an: Irgendetwas ist dort abgestürzt, die Flammen schlugen bis hoch in den Himmel. Kurz darauf tauchten geheimnisvolle Männer auf, Lastwagen transportierten allerlei Dinge, wie Steine oder Pflanzen, ab. Doch den Grund dafür hat niemand erfahren, all das lief unter strengster Geheimhaltung ab. Danach wurden diverse Anomalien, wie ein plötzlich nicht mehr funktionierendes Funkgerät, beobachtet. Seitdem ranken sich viele Legenden und Gerüchte um dieses Gebiet. Viele glauben an den Absturz eines UFOs oder an ein mysteriöses Magnetfeld.

Catatumbo-Gewitter

Catatumbo-Gewitter
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Dieses Wetterphänomen ist wirklich ganz speziell: An durchschnittlich 140-160 Nächten pro Jahr (das ist über ein Drittel des Jahres!), manchmal aber auch deutlich öfter, gewittert es in einem ganz bestimmten Bereich der Flussmündung des Río Catatumbo in Venezuela. Das Blitz-Spektakel kann man auch noch aus großer Entfernung erkennen. Schuld soll wahrscheinlich die an diesem Ort außergewöhnliche Kombination aus Lage, Temperatur und Wind sein. Die Anwohner haben sich an die ständigen nächtlichen Gewitter gewöhnt, doch für Außenstehende können diese Wetterkapriolen ganz schön angsteinflößend sein.

Bermudadreieck

Bermudadreieck
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Diese Region im Atlantik ist wirklich berühmt-berüchtigt: Immer wieder gibt es Berichte über Schiffe und Flugzeuge, die hier ganz plötzlich und scheinbar ohne Grund verschwunden sind. Möglicherweise könnte die im Bermudadreieck besonders starke elektromagnetische Strahlung die Ursache für das massenhafte Verschwinden sein. Die könnten die Navigationssysteme außer Gefecht setzen, wodurch die Kapitäne und Piloten keine Orientierung mehr haben und vom Kurs abkommen. Das erklärt allerdings nicht, warum so viele große Vehikel nie wieder aufgetaucht sind…

Aokigahara

Aokigahara
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Aokigahara ist ein Wald am Fuße des Fuji in Japan. Angeblich soll es dort spuken – Geister und Dämonen sollen hier ihr Unwesen treiben. So verwunderlich wäre das noch nicht einmal, denn an keinem anderen Ort wurden so viele Selbstmorde verübt. Seit den 1950er Jahren haben hier über 500 Menschen ihr Leben beendet. Die gruselige Geschichte reicht aber noch weiter zurück: Im 19. Jahrhundert setzten arme Eltern ihre Kinder dort aus, wenn sie es sich nicht mehr leisten konnten, diese zu versorgen. Es wäre also kein Wunder, wenn es in diesem großen, dichten Wald tatsächlich spuken würde…

Nazca-Linien

Nazca-Linien
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Die Nazca-Linien, sind Bodenzeichnungen, die so groß sind, dass man sie auch aus weiter Entfernung noch sehen kann. Sie sind auf einer Fläche von 500 km² in Peru verteilt. Sie entstanden wahrscheinlich zwischen 800 und 600 v. Chr. und wurden erst 1924 entdeckt. Lange Zeit wusste man nicht, woher diese Linien stammen und es gab zahlreiche Spekulationen über ihren Zweck. So hielt man die Linien zum Beispiel für UFO Landebahnen. Tatsächlich sollten sie wohl die Götter gnädig stimmen. Doch man weiß nicht genau, wie sie entstanden sind. Heute gelten die Nazca-Linien als achtes Weltwunder.

The Eye

The Eye
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The Eye, oder auch El Ojo, ist eine geheimnisvolle, rotierende Insel in Buenos Aires. Sie ist nur etwa 100 Meter groß und wurde durch Zufall von einer Filmcrew entdeckt, die auf der Suche nach einer Location für einen Horrorfilm war. Auf Satellitenaufnahmen kann man sehen, dass sich die fast kreisrunde Insel dreht. Das Wasser rund um die Insel ist ganz klar, was für diese Region sehr ungewöhnlich ist. Bisher gibt es noch keine eindeutige Lösung für dieses Phänomen. Manche vermuten, dass Außerirdische hier ihre Finger im Spiel haben…

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