Geheimnisvolle Dinge, die im Wald gefunden wurden

In der Netflix-Serie „Stranger Things“ stoßen die drei Freunde Dustin, Mike und Lucas in einem Wald auf ein völlig verängstigtes Mädchen mit kahlgeschorenem Kopf. Doch wenn du dachtest, dass dies schon das Verrückteste ist, was man in einem Wald finden kann, hast du dich gewaltig getäuscht: Wir verraten dir, welche seltsamen Funde in jüngster Vergangenheit bereits in Wäldern gemacht wurden – und davon sind einige wirklich mehr als nur schräg.

dinge, die im wald gefunden wurden
Bild: Ervin-Edward/Shutterstock.com

Wachsen nicht nur an Halloween: Die fiesen Zombiepilze

Der Insektenkundler David Hughes ist bei der US-amerikanischen Penn State University angestellt und immer auf der Suche nach neuen, verblüffenden Phänomenen in der Natur. Eines davon hat er in Brasilien entdeckt: Er stieß hier im Rahmen einer Expedition in den tropischen Regenwäldern gleich auf mehrere neue Pilzarten, die er selbst als „Zombiepilze“ bezeichnet. Die Pilze, zu denen beispielsweise der kaum auszusprechende Ophiocordyceps unilateralis gehört, befällt die im Regenwald heimischen Rossameisen und übernimmt anschließend die volle Kontrolle über deren Körper. Mit nur einem Ziel: Die Tiere in den sicheren Tod treiben, um sie anschließend als Wirt zu benutzen.

Die Vorgehensweise der Pilze ist hierbei besonders perfide: Infiziert sich eine Ameise mit dem Pilz, heften sich dessen Sporen an das Exoskelett des Tiers. Danach dringt eine fadenähnliche Hyphe in den Kopf der Ameise ein, der diese fortan fremdsteuert. Die Ameise, die sich zum Schutz vor dem Pilz bewusst in hohen Baumwipfeln versteckt, klettert den sicheren Baum herab, nähert sich einem Blatt, beisst sich an dessen Unterseite fest und stirbt letztendlich. Der Pilz nutzt den toten Körper der Ameise schließlich als Fruchtkörper, um sich zu vermehren – gruseligerweise ragt er infolge seines Wachstums einfach aus ihrem Kopf heraus, während die tote Haut der Ameise als natürlicher Schutzschild dient. Zu guter Letzt verstreut der Pilz seine Sporen auch noch unterhalb des leblosen Körpers. Werden diese von weiteren Rossameisen berührt, verwandeln sie sich ebenfalls in Zombieameisen. Ganz schön gruselig, oder?

Mysteriöse Schädel deuten auf verstorbene Aliens hin

Immer wieder hört man Gerüchte darüber, dass die Nazis Kontakt mit Außerirdischen hatten. Doch sind das wirklich nur Gerüchte? In Adygeja, einer Region im Nordkaukasus, das zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs hart von den Nazis umkämpft war, fanden Historiker in einem kleinen Wald einen seltsamen Koffer, der das Symbol der „Ahnenerbe“-Bewegung trug – einer SS-Organisation, die in mehreren Teilen der Erde auf der Suche nach außerirdischem Leben war. Doch nicht der Koffer selbst, sondern vielmehr sein Inhalt ist schockierend: Daran befanden sich nicht nur eine Karte aus dem Jahr 1941, sondern auch überdimensionierte Schädel, die an die eines Aliens erinnern.

Mehrere Bewohner aus verschiedenen Dörfern rund um Adygeja erzählen sich bis heute schaurige Geschichten – so sollen die Nazis beispielsweise auch ein über drei Meter großes Skelett vergraben haben. Forscher sind sich jedenfalls einig, dass die gefundenen Schädel weder zu einem Mensch, noch zu einem Tier passen, da diese u.a. riesige Augenhöhlen aufweisen und weder über einen Kiefer, noch über eine Schädelhöhle verfügen. Gehören die Schädel also tatsächlich Aliens, die hier vor vielen Jahren von den Nazis im Wald vergraben wurden? Ein wirklich gruseliger Fund!

Indianerstamm haust abseits der Zivilisation im Wald

Eigentlich sollte man meinen, dass der Mensch bereits alle auf dieser Erde lebenden Völker kennt. Doch weit gefehlt: Im dichten Urwald von Brasilien lebt ein völlig von der Außenwelt abgeschotteter Indianerstamm, der keinerlei Kontakt zur Zivilisation hat – geschweige denn, dass er überhaupt weiß, dass es da draußen eine hochentwickelte Welt gibt. Die Menschenrechtsorganisation Survival International hat bereits im Jahr 2008 einige Fotos veröffentlicht, die aus Luft per Hubschrauber aufgenommen wurden.

Darauf zu sehen: Mit Speeren bewaffnete und knapp bekleidete Indianer, die ungläubig zum Himmel starren, da dort in ihren Augen ein Monster aus Stahl über sie hinwegfliegt. Doch die Bilder wurden nicht veröffentlicht, um diese Menschen zu diffamieren: Sie sollen darauf aufmerksam machen, dass es in einigen Wäldern immer noch unberührte Stämme gibt, deren Existenz durch die fortschreitende Abholzung des Regenwalds gefährdet ist. Schätzungen zufolge soll es im Regenwald von Brasilien ungefähr 60 Stämme geben, die keinerlei Kontakt zur Außenwelt haben – weltweit sind es vermutlich mehr als 100.

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Gestohlener Porsche taucht nach 27 Jahren wieder auf

Im Jahr 2017 staunte ein Spaziergänger in einem Wald in Oregon nicht schlecht, als er plötzlich einen Porsche 924 entdeckte, der auf seinem Dach lag und bereits von mehreren Pflanzen und Wurzeln umwuchert war. Merkwürdig ist diese Geschichte jedoch vor allem deshalb, da das Fahrzeug keinen Rost aufweist – dies deutet darauf hin, dass es hier zumindest nicht seit 27 Jahren liegen kann. Doch warum eigentlich 27 Jahre? Ganz einfach: Vor fast 27 Jahren wurde der Porsche 924 von seinem einstigen Besitzer als gestohlen gemeldet. Wie der Wagen nun mitten in den nicht befahrbaren Wald gelangte, stellt die Mitarbeiter des Sheriff Departments von Jackson County vor ein Rätsel. Und auch der rechtmäßige Besitzer wird sein völlig ramponiertes Fahrzeug wohl kaum zurückhaben wollen.

Brite findet Goldring im berühmten Sherwood Forest

Garantiert kennst du den berühmten Sherwood Forest, in dem Robin Hood einst als Rächer der Armen tätig war. Genau dort war der Engländer Mark Thompson im Jahr 2016 eher aus Spaß mit einem Metalldetektor auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Und tatsächlich: An einer Stelle schlug das Gerät plötzlich Alarm. In der freudigen Annahme, dass er vielleicht eine goldene Münze oder eine andere Hinterlassenschaft aus längst vergangenen Zeiten finden würde, begann Thompson zu graben und stieß schließlich auf einen goldenen Ring, in den sogar ein Saphir eingelassen war.

Völlig überrascht von seinem Fund brachte der 34-Jährige das Schmuckstück zu mehreren Auktionären, die das edle Stück unabhängig voneinander auf rund 80.000 Euro schätzten. Und es kommt noch besser: Der eingelassene Saphir weist starke Ähnlichkeiten zu einem Stein auf, der im Grab von William Wytlesey, dem Erzbischof von Canterbury, gefunden wurde. Eine endgültige Bestätigung der Echtheit soll nun das Britische Museum liefern, wo der Goldring untersucht wird. Sollte sich die Echtheit des Schmuckstücks bestätigen, würde für Mark Thompson wohl ein vollkommen neues Leben beginnen: Der Gabelstapellackierer würde den Ring laut eigener Aussage veräußern und sich von dem Geld „ein schönes Häuschen in einer bequemen Ecke von England“ zulegen.

US-Amerikaner baut sich eine ganz spezielle Waldhütte

Ein Baumhaus im Wald ist wohl der Traum eines jeden Kindes. Auch der US-Amerikaner Bruce Campbell hat sich diesen Traum nun endlich erfüllt – doch sein Haus im Wald besteht nicht aus Holz, sondern ist eine originale Boeing 727! Diese steht in den Wäldern von Portland im US-Bundestaat Oregon und dient dem pensionierten Elektroingenieur sogar als Wohnung: Erworben hat er die ausrangierte Boeing 727 im Jahr 2002 und sie nach und nach einer umfangreichen Renovierung unterzogen.

Die viel zu engen Sitzreihen sind einem gemütlichen Arbeitszimmer gewichen, ebenso vorhanden sind natürlich ein Schlafraum sowie angeschlossene und makellos funktionierende sanitäre Anlagen. Ein besonderes Highlight ist zudem der durchsichtige Glasboden, der anstelle des eher wenig stilvollen Teppichs eingebaut wurde: Er ermöglicht Campbell und den Gästen seines Flugzeughauses einen Blick auf die komplexe Technik des Fliegers. Selbst die Flügel des XL-Fliegers haben nun eine neue Funktion: Sie dienen Campbell an warmen Sommertagen als gemütliches Sonnendeck. Hut ab vor so viel Erfinderreichtum.

Mann lebte 27 Jahre lang einsam in einem Wald

Christopher Knight gehörte noch nie zu jenen Menschen, die die Anwesenheit von anderen Menschen genossen haben – er bevorzugte stattdessen die Einsamkeit. Im Alter von zarten 20 Jahren fasste er schließlich einen Entschluss, der fortan sein gesamtes Leben verändern sollte. Er stieg in sein Auto, ohne sich zuvor von seinen Mitmenschen zu verabschieden und fuhr ohne wirkliches Ziel in der Gegend herum. Schließlich steuerte er den US-Bundesstaat Florida an, kehrte jedoch anschließend noch einmal zurück in seinen Heimatstaat Maine, wo er einen letzten Blick auf sein Elternhaus werfen wollte. Als ihm schließlich der Sprit ausging, baute er sich in einem nahegelegenen Wald eine Behausung aus Naturmaterialien, um dort zu übernachten.

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Die Stille des Waldes gefiel Christopher Knight jedoch offenbar so gut, dass er dort die nächsten 27 Jahre (!) seines Lebens verbrachte – weit abgeschieden von der Zivilisation. Essen und Trinken zum Überleben stahl Knight aus nahegelegenen Wochenendhäusern und Sommercamps. Eine solche Aktion hat ihn letztendlich auch verraten: Er wurde bei einem seiner Beutezüge erwischt und wegen Diebstahls angezeigt. Mittlerweile wurde diese absolut verrückte Lebensgeschichte sogar in einem Buch nacherzählt: Das vom renommierten Journalisten Michael Finkel verfasste Werk, welches auf mehreren Interviews mit Christopher Knight basiert, hört auf den Namen „The Stranger in the Woods“ und ist in Deutschland unter dem Namen „Der Ruf der Stille: Die Geschichte eines Mannes, der 27 Jahre in den Wäldern verschwand“ erschienen.

Radiostation im Wald sendet mysteriöse Signale aus

In einem kleinen Wald in der Nähe von Moskau wurde vor vielen Jahren eine Kurzwellenstation installiert. Erst mal nichts besonders – wenn die besagte Station nicht bereits seit einiger Zeit mysteriöse Signale ausstrahlen würde. In den Jahren 1982 bis 1992 waren Pieptöne zu vernehmen, später waren es dunklere Brummtöne. Wirklich gruselig ist allerdings, dass diese eigentlich monotonen Signale hin und wieder von einer männlichen Stimme unterbrochen werden, die bekannte russische Namen wie Nikolai, Iwan, Tatjana oder Rowan aufzählt. Schon bald interessierte sich eine Gruppe von Kurzwellenenthusiasten für die seltsamen Signale und Töne der Radiostation, die diese daraufhin genauestens dokumentierten. Am 25. August des Jahres 2010 geschah dann etwas fast schon beängstigendes: Nachdem die Signale urplötzlich stoppten, hörte man mehrere Geräusche, die wie eine Person klangen, die durch den Raum geht.

Viele der mittlerweile Huntertausenden Zuhörer hatten an diesem Tag die Hoffnung, dass sich der oder die Verantwortliche für die seltsamen Signale zu erkennen gibt. Doch stattdessen hörten sie – man mag es kaum glauben – Schnipsel vom „Tanz der kleinen Schwäne“ aus Tschaikowskys „Schwanensee“! Mittlerweile wurde unter der Adresse UVB-76.net sogar ein Livestream eingerichtet, unter der Menschen aus der ganzen Welt den seltsamen Signalen lauschen können – und diese fragen sich nach wie vor, was genau dort eigentlich zu hören ist.

Spaziergänger findet Hütte im Wald – später war sie plötzlich weg!

Als Mark Andre in Arcata im US-Bundesstatt Kalifornien einen Spaziergang in einem Wald unternahm, entdeckte er dort inmitten dichter Bäumen eine kleine Hütte, die vorab noch nicht dort war. Als sich die Polizei die Behausung genauer anschaute, entdeckte sie dort nicht nur einen Herd und Kochutensilien, sondern auch einen Stuhl und andere Einrichtungsgegenstände sowie verschiedenste Lebensmittel. Sogar eine kleine Bibliothek, ein Gemälde aus dem 18. Jahrhundert sowie eine vergleichsweise aktuelle Zeitung wurden bei einer intensiven Besichtigung von den Beamten aufgespürt.

Da das Bewohnen einer solchen Hütte im Wald in den USA jedoch illegal ist, hinterließ die Polizei einen offiziellen Räumungsbefehl – und staunte bei ihrem nächsten Besuch nicht schlecht: Die Hütte war vollständig verschwunden – nicht mal ein einziger Nagel ließ sich mehr auffinden. Spuren eines Fahrzeugs, welches dazu gedient haben könnte, die Hütte in Teilen fortzuschaffen, wurden übrigens ebenso wenig gefunden, wie der Besitzer der wäldlichen Behausung. Die Polizei tappt in diesem Fall nach wie vor im Dunkeln.

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Letzte Aktualisierung am 16.12.2018
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