Die 10 teuersten Katzenrassen

Es gibt sehr viele Katzenrassen und jede von ihnen hat ihre Besonderheiten. Oft kaufen die neuen Besitzer ihre Katze im Tierheim oder bekommen ein Kätzchen vom benachbarten Bauernhof geschenkt. Nicht jeder möchte oder kann sich eine der teuersten Katzen leisten, denn die Preise für so ein edles Zuchtexemplar können hier schnell in die Tausende gehen.

Die Bombay Katze

Die Bombay Katze
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Der größte Wunsch der Züchterin Nikki Horner aus Kentucky war es, eine Katzenrasse zu züchten, die das Aussehen eines kleinen schwarzen Panthers hat. Doch nicht nur das Aussehen, sondern auch verschiedene positive und familientaugliche Eigenschaften sollte ihre Wunschkatze haben. Die Kreuzung zwischen einer American Shorthair Katze und einer Burma, verbunden mit jahrelanger harter Arbeit, brachte Nikki Horner schließlich ans Ziel. Ihre neue Katzenrasse wurde anerkannt, und seit 1976 auch in Europa registriert. Die Bombay Katze ist oft nur halb so groß wie eine normale Hauskatze, dabei aber muskulös und besitzt einen geschmeidigen und eleganten Gang. Ihr Fell ist pechschwarz und sie hat grüne oder kupferfarbene große Augen. Das kurze Fell ist sehr pflegeleicht, es muss nur einmal wöchentlich gebürstet werden. Bombays sind sehr menschenbezogen und können sehr gut an der Leine geführt werden. Die Rassekatze kostet zwischen 900 Euro und 1.200 Euro.

Ragdoll

Ragdoll
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Die Amerikanerin Ann Baker ist die Züchtung der Rasse Ragdoll zu verdanken. Ein blauäugiges Kätzchen ihrer Nachbarin hatte es ihr so sehr angetan, dass sie mit der Züchtung der heutigen Ragdoll Katze begann. Heute ist sie eine der beliebtesten und erfolgreichsten Rassekatzen. Sie sind allerdings keine Leichtgewichte. Ein Kater bringt bis zu 9 kg auf die Waage, eine Katzendame bis zu 6,5 kg. Ein Kratzbaum sollte daher entsprechend stabil sein. Eine Ragdoll ist sehr menschenbezogen und anhänglich. Sie genießt die Zeit mit ihren Menschen und ist immer für Spiele zu begeistern. Für diese liebenswerte Rassekatze muss man zwischen 800 Euro und 1.200 Euro bezahlen.

Maine Coon

Maine Coon
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Mit ihrem freundlichen und umgänglichen Wesen gehört die Maine Coon zu den beliebtesten Rassekatzen. Es ist jedoch immer noch ungeklärt, wo diese Rasse genau ihren Ursprung hat. Die Maine Coon ist verschmust und anhänglich. Mit ihrem freundlichen Wesen passt sie gut zu Familien mit Kindern. Trotz ihrer Anhänglichkeit braucht sie ihren Freigang und sollte nicht als reine Wohnungskatze gehalten werden. Die Fellpflege ist unkompliziert und benötigt nicht viel Zeit. Außerdem geht die Maine Coon gerne ins Wasser. Maine-Coon-Katzen sind Spätentwickler und sind erst mit drei bis vier Jahren ausgewachsen. Ihre Lebenserwartung beträgt ca. 13 Jahre. Es ist übrigens nicht außergewöhnlich, wenn mal ein Kätzchen mit sechs Zehen zur Welt kommt. Für die Zucht ist eine Main Coon dann immer noch zulässig, nur zu einer Ausstellung wird sie dann nicht mehr zugelassen. Eine Main Coon kostet zwischen 800 Euro und 1.500 Euro.

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Peterbald Katze

Peterbald Katze
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Die Rassekatze Peterbald stammt aus Russland und wurde 1996 von der SFF anerkannt. Sie gehört zu den Nacktkatzenrassen und besitzt ein Gen für Haarlosigkeit. Hierdurch kommen manche Katzen nackt auf die Welt, einige Katzen besitzen bei ihrer Geburt nur einen leichten Flaum. Peterbald Katzen sollten daher auch nur als reine Wohnungskatze gehalten werden. Auffällig sind die übergroßen Ohren. Die Peterbald Katze ist sehr aktiv und neugierig und braucht ausreichend Klettermöglichkeiten und Beschäftigung. Sie ist friedlich, gutmütig und „gesprächig“ und möchte gerne viel Zeit mit ihren Menschen verbringen. Andere Katzen oder Hunde stellen für sie kein Problem dar. Eine ausgewachsene Katze wiegt zwischen 3 und 4 kg. Diese elegante Katze hat einen stolzen Preis, der zwischen 1.200 Euro bis 2.500 Euro liegt.

Sphynx Katze

Sphynx Katze
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Eine Sphynx Katze ist fast haarlos. Nur bei jungen Katzen ist der Körper noch mit einem feinen und kurzen Flaum bedeckt, der sich später jedoch wieder fast vollständig zurückbildet. Die Haut der Katze ist sehr faltig. Trotzdem wird die haarlose Sphynx immer beliebter. Als Freigänger ist die Sphynx Katze nicht geeignet, denn ohne ein schützendes Fellkleid friert sie leicht. Auch ein Aufenthalt auf Balkon oder Terrasse kann der Katze schaden, da sie sich bei warmen Temperaturen schnell einen Sonnenbrand einhandeln kann. Mit 3,5 – 4 kg haben die Katzendamen ein normales Gewicht, ein Kater wiegt ca. 4 – 5 kg. Sphynx Katzen sind menschenbezogen und gelten als sehr anhänglich. Die freundliche und sanfte Katze ist jedoch nicht gerne alleine und sollte daher nicht als Einzelkatze gehalten werden. Sphinx Katzen kosten ab 1.500 Euro.

Bengal Katze

Bengal Katze
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Jean Sudgen wollte eine Katze in Wildkatzenlook züchten. Sie kreuzte ihren schwarzen Kater mit einer asiatischen Leopardenkatze. Aus dieser Kreuzung entstand ein gepunktetes weibliches Kätzchen. Nach einer Zuchtpause stellte sie im Jahr 1983 ihre damalige Katze aus und wenig später wurde sie als Rasse anerkannt. Die Bengal Katze hat sich noch ein wenig ihrer natürlichen Instinkte bewahrt und kann daher manchmal ein richtiger Wildfang sein. Ihr Bewegungsdrang ist recht groß und sie hat eine Vorliebe für Wasser. Langeweile mag sie nicht und sie möchte gerne immer beschäftigt werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass sie die Wohnung auf den Kopf stellt. Die mittelgroßen bis großen Katzen haben ein Gewicht von ca. 5 – 7 kg und sind muskulös. Ihr Fell ist sehr weich, seidig und kurz. Für eine Bengal Katze zahlt man zwischen 800 Euro und 2.500 Euro.

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Safari Katze

Die Katzenrasse Safari ist eine Kreuzung aus einer Hauskatze und einer Wildkatze. Ihre Fellzeichnung ist auffällig und erinnert sehr an eine Wildkatze. Wer sich eine dieser großen und muskulösen Katzen anschaffen möchte, sollte schon Katzenerfahrung haben. Denn eine Safari möchte beschäftigt und gefördert werden, da sie sonst schnell gelangweilt und unausgeglichen ist.

Klettern, Jagen und Spielen ist für diese lebendige Katzenrasse daher besonders wichtig. Familien mit kleinen Kindern sollten sich besser eine weniger temperamentvolle Katze anschaffen. Durch ihr kurzes Fell ist die Safari nicht sehr pflegeintensiv, daher reicht gelegentliches Bürsten des Fells aus. Die Zucht der Safari Katzen ist sehr schwierig. Deshalb sind die wenigen Kätzchen auch recht teuer. Der Preis liegt bei ca. 5000 Euro. Die Safari gehört zu den teuersten Katzen.

Allerca GD

Eine Allerca vereint die Gene von Hauskatzen und asiatischen Leopardenkatzen in sich. Menschen mit einer Katzenhaarallergie sollen bei dieser Rasse keine allergischen Reaktionen aufweisen. Bei der Allerca GD handelt es sich um eine „Designerrasse“, sie wird seit 2006 von der Firma Fa. Lifestyle Pets Inc. in den USA gezüchtet. Für diese Rasse gibt es keinen Standard, sie werden daher nicht auf Katzenausstellungen gezeigt.

In Deutschland gibt es keine Züchter, bei denen man diese Rassekatze kaufen kann. In den USA kann man die Allerca Katze derzeit auch nicht mehr kaufen, weil die Katzen nur noch kostenlos an Kinder mit einer Katzenhaarallergie abgegeben werden. Um eine dieser Katzen zu bekommen, muss man sich jedoch bewerben. Der Preis für eine Allerca GD lag bei 3.500 Euro und mehr.

Savannah Katze

Savannah Katze
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Die Savannah Katze ist noch eine sehr junge Rasse und durch Kreuzung eines Servals mit verschiedenen Hauskatzenrassen entstanden. Es war Ziel, den Charakter einer Rassekatze mit dem Aussehen einer Wildkatze zu erhalten. Die Savannah ist groß und schlank und hat lange Beine. Sie können ein Gewicht von ca. 5 kg – 12 kg und eine Schulterhöhe von ca. 35 cm – 45 cm erreichen. Die lebhaften und geselligen Katzen vertragen sich sehr gut mit anderen Haustieren, sind menschenbezogen und mögen viele Streicheleinheiten. Für Wasser haben sie eine besondere Vorliebe. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Savannah Katze auch einmal mit unter die Dusche geht. Mit einem Preis zwischen 6.000 – 30.000 € ist die Savannah Katze sicher die teuerste Katze.