Die 10 teuersten Autos

Mal ist es Kult, mal ein Statussymbol und manchmal auch einfach nur das Symbol für die eigene Freiheit – das Auto. Seinen Siegeszug trat es bereits im Jahr 1886 an und hat seither nichts von seiner Faszination eingebüßt. Mittlerweile ist das Auto der Liebling der Deutschen und für viele mehr als nur ein reines Fortbewegungsmittel. aBesonders die schnellsten und ausgefallensten Modelle sind bei Autoenthusiasten beliebt. Sie sind es auch, für die heute Millionenpreise gezahlt werden – sei es als Neuwagen oder als geschichtsträchtiger Oldtimer mit Seele. Ihre Designs und Motoren der teuersten Autos sind meist einzigartig und so werden viele dieser Wagen im Laufe der Zeit noch weiter an Wert gewinnen. Die Wahl von Marke und Modell ist dabei einzig Sache des Geschmacks.

Der Ferrari 250 GTO – ein Stück Renngeschichte

Ferrari 250 GTO
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Gerade einmal 36 Stück wurden Anfang der 60er Jahre vom Ferrari 250 GTO gefertigt. Es waren von Hand gefertigte Einzelstücke, für die zunächst ein Listenpreis von rund 18.000 US-Dollar aufgerufen wurde. Zwischenzeitlich sind die für die Gran-Turismo-Klasse gefertigten Rennwagen aber die teuersten Autos der Welt. Sie erzielen bei Auktionen und Privatverkäufen zweistellige Millionensummen, zuletzt knapp 44 Millionen Euro. Zu ihren begeisterten Besitzern gehören unter anderem der Modedesigner Ralph Lauren sowie Nick Mason, Musiker der Band Pink Floyd. Der 297 PS starke Ferrari 250 GTO gilt heute mit seinem klassischen Design als stilvollstes Modell des italienischen Automobilherstellers. Er bestritt erfolgreich diverse Rennen und erreicht noch heute eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 250 km/h.

Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport – der Schnellste der Straße

Bugatti Veyron 16.4 Super Sport
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Mit einer gemessenen Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h (später gedrosselt auf 415 km/h) ist der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport der schnellste für die Straße zugelassene und zudem in Serie gebaute Rennwagen der Welt. Ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde ist dem 16-Zylinder damit sicher.

Allein sein Motor wiegt stolze 640 kg, sein Siebenganggetriebe mehr als 100 kg. Er besitzt vier Turbolader, zehn Kühler und starke 1.200 PS. Seit dem Jahr 2010 wird der Franzose von Bugatti Automobiles S.A.S., einem Unternehmen des VW-Konzerns, produziert und als Basisversion für 1,65 Millionen Euro angeboten. Limitierte Modelle, wie etwa die begehrte schwarz-orange Sonderversion, kosten bereits 1,95 Millionen Euro, die Cabrio-Version Grand Sport Vitesse sogar knapp 2,3 Millionen Euro.

Der Zenvo ST1 – der unbekannte Däne

Zenvo ST1
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Der 375 km/h schnelle Supersportwagen Zenvo ST1 ist das Erstlingswerk eines dänischen Kleinserienherstellers aus Præstø, der erst seit wenigen Jahren auf dem Rennwagenmarkt aktiv ist. Sechs Jahre steckte das Unternehmen in die Entwicklung des 8-Zylinders, der zunächst mit diversen Mängeln zu kämpfen hatte und mehrfach überarbeitet werden musste.

Trotz allem gewann der 1.104 PS starke Mittelmotorwagen an Beliebtheit und wurde Grundlage für drei nachfolgende Modelle. Während allerdings der zwischen 2009 und 2016 produzierte Zenvo ST1 noch für einen Preis von 830.000 Euro angeboten wurde, ist das jüngste Model von Zenvo Automotive, der Zenvo TSR-S, bereits doppelt so teuer. Aber auch der ST1 gewinnt aktuell noch an Wert.

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Der Koenigsegg CCXR Trevita – der Diamant unter den Autos

Koenigsegg CCXR Trevita
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Bereits seine Eckdaten überzeugen – 1.108 PS, 410 km/h Spitzengeschwindigkeit und innerhalb von 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Besondere am Koenigsegg CCXR Trevita ist jedoch seine Sichtkarbonkarosserie. Sie funkelt aufgrund einer speziell von Koenigsegg entwickelten Beschichtung für Karbonfasern silbrig-weiß und vermittelt den Eindruck eines glänzenden Diamantgewebes.

Schon jetzt liegt daher der Verkaufswert des 2010 erstmals präsentierten Supersportwagens bei knapp 5 Millionen Euro. Da der schwedische Automobilhersteller aber angesichts der aufwendigen Beschichtung nur insgesamt zwei Exemplare produzierte, wird der Wert des Koenigsegg CCXR Trevita noch weiter steigen. Die Basisvariante ohne Karbonbeschichtung ist nebenbei bemerkt bereits für weniger als 2 Millionen Euro erhältlich.

Der Aston Martin One-77 – auch ohne James Bond ein Klassiker

Aston Martin One-77
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James Bond und die britischen Supersportwagen von Aston Martin sind eng miteinander verbunden. In den Genuss eines Aston Martin One-77 ist der Geheimagent allerdings nie gekommen. Entgangen sind ihm somit ein 12-Zylinder-V-Motor, stattliche 760 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h. Etwa 1,8 Millionen hätte Bond während des Produktionszeitraums zwischen 2009 und 2012 für den sportlich eleganten Briten zahlen müssen. Mittlerweile werden sogar Summen in Höhe von fast 5 Millionen Euro aufgerufen.
Der Name One-77 geht im Übrigen auf die produzierte Stückzahl des Modells zurück. Lediglich 77 Exemplare wurden in mühevoller Handarbeit von ihm gefertigt. Einer davon ist inzwischen im Auftrag der Polizei auf den Straßen Dubais unterwegs.

Der Lykan HyperSport – Höchstgeschwindigkeit auf orientalisch

Lykan HyperSport
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Hersteller des 791 PS starken Lykan HyperSport ist der im Jahr 2012 im Libanon gegründete Automobilhersteller W Motors. Er hat seinen Sitz mittlerweile nach Dubai verlagert, bleibt aber das erste auf Luxussportwagen spezialisierte Unternehmen aus dem Nahen Osten.

Der Lykan HyperSport ist mit seiner maximalen Geschwindigkeit von 385 km/h das erste von W Motors produzierte Rennwagenmodell. Es wurde noch im Gründungsjahr erstmalig präsentiert und ging ab 2014 für 2,98 Millionen Euro in den Verkauf. Zwischenzeitlich dürfte aber der Wert der insgesamt 7 produzierten Einzelstücke bereits merklich gestiegen sein. Der Allgemeinheit ist das sportliche Coupé mit seinem hinten angeschlagenen Scherentüren vor allem durch seine Auftritte im Film „Fast & Furious 7“ sowie in diversen Videospielen bekannt. Zudem ist auch dieser Sportwagen im Besitz der Polizei von Dubai.

Der McLaren P1 – PS-Power mit Hybridtechnologie

McLaren P1
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Die 375 insgesamt hergestellten Exemplare des McLaren P1 waren noch vor Beginn der eigentlichen Produktion im Jahr 2013 ausverkauft. Der aufgerufene Kaufpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 1,1 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wird der P1 bereits mit knapp 2 Millionen Euro gehandelt.

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Die Besonderheit dieses McLarens ist sein zusätzlicher, 179 PS starker Elektromotor. Zusammen mit dem vorhandenen 3,8-Liter-V8-Motor verfügt der hinterradangetriebene Brite somit über 916 PS. Er schafft es innerhalb von 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine abgeregelte Spitzengeschwindigkeit von 350 km/h. Darüber hinaus zeigt sich der für die Straße zugelassene Wagen mit einem einzigartig geschwungenen Design und einem verstellbaren Fahrgestell zur Verringerung der Bodenfreiheit für extra aerodynamischen Abtrieb.

Der Alfa Romeo 8C 2900 – der elegante Italiener

Alfa Romeo 8C 2900
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Das Geburtsjahr des eleganten Alfa Romeo 8C 2900B liegt bereits einige Jahrzehnte zurück. Er erschien 1935 als Nachfolgemodell des seit 1931 hergestellten 8C 2300, einem seinerzeit vor allem im französischen Le Mans sehr erfolgreichen Rennwagen. Vermutlich gab es vom 8C 2900 eine Auflage von 32 Stück. Diese wurden, wie auch schon der 8C 2300, von Alfa Romeo selbst, sondern von externen Karosserieunternehmen gefertigt. 12 Fahrzeuge sind dabei als Touring Spider ausgeführt.

Der Alfa Romeo 8C 2900B verfügt über eine Stahlkarosserie, einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit rund 150 PS, ein 4-Gang-Getriebe sowie zwei hoch liegende Nockenwellen. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 185 km/h, sein Verbrauch etwa 20 l/100 km. Kenner zahlen für diesen italienischen Sportwagen zwischenzeitlich Summen in Höhe von knapp 20 Millionen Euro.

Der AC Cobra 260 – Erfolg mit Unterstützung von Ford

AC Cobra 260
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Der schlanke Sportwagen aus Großbritannien ist ein Projekt des texanischen Rennfahrers Carroll Shelby. Er brachte den bereits seit einigen Jahren existierenden AC Ace (AC Cars Ltd.) mit einem deutlich leistungsstärkeren V8-Motor des Unternehmens Ford zusammen. Das Ergebnis war ein vor allem in den USA erfolgreicher Rennwagen mit einer erreichbaren Höchstgeschwindigkeit von rund 240 km/h. Lange Zeit galt er der AC Cobra 260 sogar als spurtstärkster Sportwagen der Welt.

Seine Serienproduktion startete in Handarbeit im Jahr 1962. Hierauf folgten diverse Weiterentwicklungen sowie vier neue Modelle. Zwischenzeitlich sind die Cobra-Modelle nicht mehr unter einer Million Euro zu erhalten. Für einen AC Cobra 260 CSX 2000 wurden kürzlich sogar 14 Millionen Euro gezahlt.

Der Mercedes-Benz 540 K Special Roadster – Exklusivität aus der Vorkriegszeit

Mercedes-Benz 540 K Special Roadster
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Sein ursprünglicher Kaufpreis lag Ende der 30er Jahre bei etwa 28.000 Reichsmark. Knapp 80 Jahre später wurde einer der insgesamt 419 produzierten 540 K von Mercedes-Benz bereits für 11,77 Millionen Euro aus dem Nachlass einer preußischen Baroness versteigert. Es handelte sich um eine der seltenen Roadster-Versionen, die 1936 wenige Monate nach der ersten Vorstellung des 540 K in Paris erschienen. Der Mercedes-Benz 540 K Special Roadster gilt seit Erreichen dieser Verkaufssumme als teuerster Mercedes an sich sowie bisher teuerstes Auto der Vorkriegszeit. Er verfügt über einen 8-Zylinder Reihenmotor sowie einen zuschaltbaren Roots-Kompressor. Er erreicht mit seinen 180 PS eine für die damalige Zeit sehr erstaunliche Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h.

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Letzte Aktualisierung am 16.12.2018
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