Die schönste Frau der Welt – Definition Schönheit

Die einzige Frau auf der Welt, die den perfekten Körper hat?

Das russische Model Anastasiya Kvitko (*1994) hält sich für schöner und perfekter als Kim Kardashian – mithin für die vielleicht schönste Frau der Welt. Das klingt anmaßend, doch die junge Frau findet, dass sie gute Gründe für ihr Selbstbewusstsein hat.

Was ist eigentlich schön?

Eine Definition zur objektiven Schönheit wird immer wieder versucht, die weiblichen “Traummaße“ 90 – 60 – 90 deuten das an. Untersuchungen gibt es auch zu Gesichtssymmetrien und zur “idealen” Körpergröße. Ebenso unumstritten ist aber die Tatsache, dass diese Ideale im Laufe der Zeiten und gesellschaftlichen Umstände wechseln. Peter Paul Rubens (1577 – 1640) malte füllige Frauen, die seinerzeit als besonders schön galten, weil sie Wohlstand als Abwesenheit von Hunger repräsentierten. Der “Wohlstandsbauch” von Männern galt sogar im Westdeutschland der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders als respektierlich. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-il empfahl seinem heute regierenden Sohn Kim Jong-un, sich Körperfülle “anzufressen”, um von seinem hungernden Volk bewundert zu werden.

Es gab auch gänzlich andere Tendenzen. In den 1920er Jahren galt der androgyne Frauentyp als schön, vielleicht deshalb, weil die damaligen Frauen der Künstlerszene mit ihrer latenten Bisexualität spielten. Marlene Dietrich (*1901) überzeichnete noch in den 1940er Jahren diesen Typus, vielleicht weil er einfach zu ihr passte. Hollywood-Star Marilyn Monroe (*1926) wiederum ließ ihre Kurven zur Geltung kommen, obgleich diese gar nicht so üppig ausfielen (sie betonte sie durch BHs und Kleider). Doch inzwischen gewann wieder das Schönheitsideal der mütterlichen, gut bestückten Frau die Oberhand. Das beweist uns, dass es wohl kaum eine “objektive Schönheit” gibt. Doch genau diese behauptet Anastasiya Kvitko zu kennen und vor allem selbst zu repräsentieren.

Normen für Schönheit

Vor allem Fernsehstars und Models definieren die modernen Normen für Schönheit. Doch es gibt Ausreißer und Verweigerer. So weichen die Models Claudia Schiffer, Linda Evangelista und Heidi Klum von der schon länger gängigen Kleiderstangenoptik der spindeldürren Magermodels ab. Sie haben Kurven und zeigen sie. Denselben Weg ging übrigens entgegen einer Aufforderung ihrer Agentur zum Abnehmen das junge russische Model Anastasiya Kvitko. Allerdings kommen wir nicht daran vorbei, dass es schon etwa seit den 1970er Jahren einige feststehende Kriterien für Schönheit gibt:

  • Ein primäres Kriterium für Schönheit ist es, schlank zu sein. Eine Protagonistin dieses Trends war schon in den 1960er Jahren die sehr schlanke britische Schauspielerin Twiggy (*1949).
  • Körperliche Fitness gilt etwa seit den 1980er Jahren als Schönheitsmerkmal. Der Hintergrund ergab sich aus der Tendenz zum Übergewicht in den westlichen Industrienationen.
  • Symmetrie im Gesichter und beim Körper gilt schon seit der Antike als schön.
  • Die makellose, glatte sowie leicht gebräunte Haut ist vor allem für die moderne Frau ein wesentliches Schönheitsmerkmal.

Auch Gesundheit, wirtschaftlicher Erfolg und Klugheit gehören zur Schönheit. Menschen möchten sich mit schönen Menschen reproduzieren, die genetischen Voraussetzungen sollen so gut wie möglich ausfallen. Schöne Menschen werden im Übrigen als vertrauenswürdiger, sympathischer und intelligenter empfunden.

Wie schön ist Anastasiya Kvitko?

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Sie hat große Brüste, zeigt ihren prallen Hintern und liegt offenbar oft nackt in der Sonne: Dadurch kann sich das russische Kardashian-Pendant Anastasiya Kvitko im knappen Bikini genauso gut zeigen wie im superengen Abendkleid. Auf Instagram zeigt die Kaliningraderin ihre sexy Vorzüge und verweist inzwischen auf über drei Millionen Fans. Kim Kardashian bringt es zwar auf rund 70 Millionen Follower, doch für die Russin ist ihr derzeitiger Erfolg sensationell, denn ihr Karriestart verlief holprig. Im Alter von 17 Jahren verglich man sie mit Kim Kardashian, der sie tatsächlich ähnlich sieht, daraufhin plante sie von Miami aus eine Laufbahn als Model.

Aber die maßgeblichen Agenturen lehnten sie ab, weil ihnen das Mädchen zu dick war. Kvitko weigerte sich jedoch, abzunehmen, sie trieb bestenfalls Sport und erreichte damit die Traummaße 95 – 63 – 105, die am zitierten Ideal näher dran sind als die von Kim Kardashian (96,5 – 67 – 107). Kvitko darf wohl zu Recht stolz auf ihren Körper sein, denn zahlreiche Männer schwärmen von ihr.

Sie treibt nach eigenen Angaben nach wie vor ausgiebig Sport (und bedient mit dieser Aussage subtil das erwähnte Schönheitsideal der Fitness), darüber hinaus betont sie, bei ihrem Körper an keiner Stelle chirurgisch nachgeholfen zu haben. Diese Aussage untermauerte sie kürzlich in einem Interview mit einem Seitenhieb auf die Konkurrentin Kim Kardashian. Zunächst erklärte sie, dass sie “Kim sehr mag”, doch, so setzte sie hinzu, wolle sie nicht mit ihr verglichen werden. Warum nicht? Nun, ihr Körper sei sportlicher als der von Kim, ihre Hüftmuskeln seien trainierter, ihr Po überhaupt der Schönste, vor allem aber habe sie keinerlei plastischen Operationen im Gesicht durchführen lassen. Das ist ein direkter Angriff auf die Konkurrenz in der Bekanntheitsklasse über ihr. Die Aufmerksamkeit der Beauty- und Model-Welt ist ihr damit sicher.

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