Die 10 reichsten Drogendealer aller Zeiten

Das man mit Drogen sehr viel Geld verdienen kann ist nichts neues. Aber es ist illegal, schädigt andere Menschen und kann für die Drogendealer sowie für die Konsumenten sehr gefährlich werden. Hier sind die 10 reichsten Drogendealer aller Zeiten!

10 Rick Ross (Geschätzes Vermögen 1 Milliarden Dollar)

Rick Ross mit dem bürgerlichen Namen Ricky Donnell Ross geboren in Texas (USA). Er steckte hinter dem Verkauf von Heroin, Crack und Kokain, wodurch mehrere Millionen Menschen zu Tode kamen. Er ist 19 Jahre im Drogenverkauf tätig gewesen (Beginn im Jahr 1980) . In seinen besten Zeiten als Drogenbaron verdiente Ricky 2-3 Millionen Dollar pro Tag, bis er schließlich im Jahre 1996 verhaftet wurde, als er 100 Kilogramm Kokain von einem verdeckten FBI-Ermittler kaufen wollte. 2009 wurde er aufgrund von guter Führung wieder aus dem Gefängnis entlassen.

9 Griselda Blanco (Geschätzes Vermögen 2 Milliarden Dollar)

Die einzige Frau auf der Liste Griselda Blanco geboren am 15. Februar in Kolumbien. Drogenhandel in vielen Orten, wie Miami, Sud-Kalifornien und New York. Sie ist bekannt für den größten Koksversand von 150 Kg im Jahr 1985. Sie hat während ihrer Laufbahn als Dealerin mehr als 200 Menschen ermordet. Sie galt als skrupellos, geldgierig, extrem gewalttätig. Die Mutter war eine Gelegenheitsprostituierte. Im Alter von 13 Jahren soll sie ihren ersten Mord begangen haben. Zusammen mit ihrer Bande kidnappte sie ein Kind reicher Eltern. Als das Lösegeld ausblieb, tötete sie das Opfer mit einem Schuss zwischen die Augen. Sie kam 1985 ins Gefängnis und wurde 2004 entlassen. Am 3. September 2012, beim Verlassen einer Metzgerei, fuhren zwei junge Männer auf einem Motorrad vor, einer von ihnen stieg ab und feuerte aus nächster Nähe zwei Schüsse auf ihren Kopf ab.

8 Carlos Lehder (Geschätzes Vermögen 2,7 Milliarden Dollar)

Reichsten DrogendealerQuelle: Wikimedia

Carlos Lehder Rivas geboren am 7. September 1949 in Armenia, Kolumbien ist einer der bekanntesten kolumbianischen Drogenhändler. Er war für die Kokainwelle Ende der 1970er Jahre in den USA mitverantwortlich. Er arbeitete zusammen mit Pablo Escobar. Über ihn sprechen wir später. Sein Vater ist ein deutscher Ingenieur und seine Mutter eine kolumbianische Lehrerin. Er besitzt neben der kolumbianischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Sein Sitz war eine kleine Insel auf den Bahamas, wo der Kokain-Schmuggel mit Hilfe von privaten Sportflugzeugen und Offshore-Booten organisiert wurde. Der Lärm von Kreissägen, Gewehrschüssen und der Fund eines Segelbootes in der Nähe der Insel, welches mit Leichen beladen war, erregten alsbald die Aufmerksamkeit der US-amerikanischen Behörde für Drogenbekämpfung. Er bekam Lebenslänglich plus 134 Jahre. Durch eine Zeugenaussage wurde die Haft auf 55 Jahre reduziert. Seit 1987 sitzt er in den USA in Haft.

7 Gilberto Rodriguez Orejueala (Geschätzes Vermögen 3 Milliarden Dollar)

Reichsten DrogendealerQuelle: Wikimedia

Gilberto ist am 31. Januar in Kolumbien geboren. Während der 1990er Jahre hat er mit seinem Bruder viel Geld mit Kokain Handel in den USA verdient. Er war in vielen Ländern der größte Kokain Lieferant.  1995 wurde er zusammen mit seinem Bruder gefasst und zu 15 Jahren Haft verurteilt. Aufgrund guter Führung und des Geständnisses einiger seiner Verbrechen wurde die Strafe jedoch auf sieben Jahre verkürzt. Im März 2004 wurde Gilberto Rodríguez erneut von kolumbianischen Behörden verhaftet. Grund war der Schmuggel von 150 Kg Kokain.

6 Jose Gonzalo Rodriguez Gacha (Geschätzes Vermögen 5 Milliarden Dollar)

Reichsten DrogendealerQuelle: Wikimedia

Jose Rodriguez Gacha („El Mexicano“) wurde 1947 im kolumbianischen Pacho geboren. Dort begann er seine Karriere im halblegalen Smaragdhandel. Ende der 1970er stieg er in den Drogenhandel ein. Er hat ebenfalls mit Pablo Escobar gearbeitet. Gacha galt als der mächtigste und grausamste unter den Anführern, bis nach seinem Tod 1989 klar wurde, dass die ganze Zeit über Pablo Escobar der eigentliche Anführer gewesen war. Gacha wurde am 15. Dezember 1989 während einer Razzia durch eine kolumbianische Sondereinheit erschossen. Man kam auf seine Spur, als er sich per Funksprechgerät eine ganze Wagenladung an Frauen zu seinem Aufenthalt bestellte.

5 Khun Sa (Geschätzes Vermögen 5 Milliarden Dollar)

Reichsten DrogendealerQuelle: Wikimedia

Khun Sa geboren am 17. Februar 1933 in Rangun war ein Politiker, Rebellenführer und der Gründer von zwei Armeen. In seinen „Glanzzeiten“ Anfang der 1990er-Jahre galt er als der größte Heroinschmuggler aller Zeiten und verfügte über eine eigene Armee mit 10.000 Mann. 1989 wurde Khun Sa angeklagt. Die Ursache war die Einfuhr von 1000 Tonnen Heroin in die USA. Khun Sa bot daraufhin der US-Regierung seine ganze Heroinproduktion zum Kauf an. Trotz eines Kopfgelds der USA in Höhe von zwei Millionen Dollar wurde Khun Sa nicht an die USA ausgeliefert. Bis zu seinem Tod lebte Khun Sa als erfolgreicher Geschäftsmann. Er starb am 26. Oktober 2007 in Rangun. Die Todesursache ist nicht bekannt. Er litt an Diabetes und Bluthochdruck und war teilweise gelähmt.

4 Ochoa Brüder (Geschätzes Vermögen 6 Milliarden Dollar)

Wie wir nun wissen ist Kolumbien ein großes Land im Drogenhandel. Kommen wir zur Nummer 4 einer der reichsten kolumbianischen Drogenbaronen. Die Ochoa Brüder. Die drei Brüder Jorge, Juan und Fabio stammen aus einer reichen Familie. Sie sind für ihre besondere Teamarbeit im Kokainhandel bekannt. Jorge war mit seiner Firma für den Import-Export zuständig, Juan leitete die Exportabteilung und Fabio war Vertriebsleiter in Florida. 1991 wurden sie festgenommen und kamen 1996 wieder frei. Der jüngste Bruder wurde 1999 wieder verhaftet und zu 30 Jahren verurteilt.

Platz 3 der reichsten Drogendealer: Dawood Ibrahim Kaskar (Geschätzes Vermögen 6,7 Milliarden Dollar)

Reichsten DrogendealerQuelle: Wikimedia

Dawood Ibrahim Kaskar geboren am 26. Dezember 1955 in Indien, ist ein einflussreicher indischer Bandenchef der D-Company mit Verbindungen zu islamistischen Kreisen, der gegenwärtig von Interpol wegen organisierter Kriminalität und Geldfälscherei gesucht wird. Er gilt in Sicherheitskreisen als Waffenhändler, Schmuggler, Schleuser, Erpresser, Geldwäscher und -fälscher, Auftragskiller, Finanzier der Bollywood-Filmwelt und wird als „Drogenkönig von Indien“ und „Pate von Mumbai“ bezeichnet.

2 Amado Carrilo Fuentes (Geschätzes Vermögen 25 Milliarden Dollar)

Amado Carrillo Fuentes auch „Der Herr der Lüfte“ geboren im Jahr 1956 war einer der meistgesuchten Verbrecher Mexikos, um den sich bis heute zahlreiche Legenden ranken. Er soll seine Ware – meist Kokain – in einer eigenen Flotte von 22 Boeings 727 transportiert und dabei erfolgreicher als jeder andere gewesen sein. Auch deshalb galt er manchen als der legitime Nachfolger des Kolumbianers Pablo Escobar. Der US-amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde zufolge, soll er in seinen besten Zeiten bis zu 200 Millionen US-Dollar wöchentlich verdient haben. Um seinen Verfolgern zu entgehen, wollte er sich in Mexiko-City einer Gesichts-Operation unterziehen, an deren Folgen er am 4. Juli 1997 verstarb.

1 Pablo Escobar (Geschätzes Vermögen mehr als 40 Milliarden Dollar)

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Platz 1 der reichsten Drogendealer: Pablo Escobar geboren am 1. Dezember 1949 in Rionegro war ein kolumbianischer Drogenhändler. Durch groß angelegten und erstmals in der Kriminalgeschichte industrialisierten Drogenschmuggel wurde er zu einem der reichsten Menschen der Welt. Allgemein wird er als einer der mächtigsten und brutalsten Drogenhändler angesehen, die es je gegeben hat. Pablo Escobar verdiente mit seinem Kartell etwa 420 Millionen Dollar – pro Woche.

– Er verlor pro Jahr 2,1 Milliarden Dollar, und es war ihm völlig egal.
– Er gab monatlich 2.500 Dollar für Gummibänder aus (Für Geldbündel).
– Er stand auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.
– Er verbrannte einmal zwei Millionen Dollar.
– Er galt in Kolumbien als Robin Hood.
– Er baute sich sein eigenes Gefängnis.

Nach mehreren Skandalen wollte ihn die Regierung in ein anderes Gefängnis verlegen, woraufhin er die Flucht ergriff. Dabei tötete er alle seine Bewacher. Escobar starb schließlich 1993, als eine US-amerikanisch-kolumbianische Elite-Einheit ihn 16 Monate später bei einer Razzia erschoss: Er hatte aus seinem Versteck heraus mit seinem Sohn telefoniert, wobei die Ermittler den Anruf zurückverfolgen konnten. An seiner Beerdigung nahmen über 20.000 Menschen teil.

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