Die 10 größten Hunde der Welt

Der Dachverband der Hundezüchter die FCI -Fédération Cynologique Internationale, mit Hauptsitz in Belgien, führt etwa 350 Hunderassen in 10 Gruppen. Innerhalb dieser finden sich neben kleinen, mittelgroßen, großen auch sehr große Hunde. Heute, die 10 größten Hunde der Welt!

10 Der Anatolische Hirtenhund

Anatolische Hirtenhund
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Der Anatolische Hirtenhund ist eine Hunderasse, die ihren Ursprung in der Türkei hat. Diese wurden dort als Herdenschutzhunde zum Bewachen von Schafen gezüchtet und eingesetzt. Unter dem Namen Anatolischer Hirtenhund werden nach FCI Standards verschiedene Rassen zusammengefasst. Die bekanntesten Vertreter sind der Akbas und der Kangal. Die Hirtenhunde gelten als ausgeglichen und mutig, weichen nie von der Seite ihrer Herde und können sogar mehrere Tage ohne Fressen auskommen. Ausgewachsene Hirtenhunde haben eine Widerristhöhe von 70-85 cm bei einem Gewicht von bis zu 65 Kg. Rassetypisch ist ein kräftiger, aber nicht fetter Körper, ein kurzes, glänzendes Deckhaar und ein breiter kräftiger Kopf.

9 Der Schottische Hirschhund

Schottische Hirschhund
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Der Schottische Hirschhund, auch bekannt als Deerhound ist mit einer Widerristhöhe von bis zu 76 cm eines der größten Hunderassen der Welt. Ursprünglich wurde dieser Windhund zur Hetzjagd auf Hirsche gezüchtet und war lange Zeit beim schottischen Adel als Begleithund beliebt. Charakteristisch für diese Rasse sind ein graues, zotteliges Fell, ein eleganter, windschnittiger Körper und eine lange Rute. Der Deerhound gilt als treuer Begleiter und wird als sanft, gehorsam und ausgeglichen beschrieben.

8 Der Irische Wolfshund

Irische Wolfshund
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Der Irische Wolfshund gehört zur Gruppe der Windhunde. Männliche Vertreter dieser Art haben eine Mindestgröße von 79 cm. Hündinnen sind mit einer Schulterhöhe von mindestens 71 cm etwas kleiner. Diese Rasse ist gekennzeichnet durch ein raues Haar, kleine Ohren und ein sportlich wirkenden Körperbau. Sein genauer Ursprung ist nicht bekannt. Im 16. Und 17. Jahrhundert wurde der Irische Hirtenhund hauptsächlich in England zur Jagd auf Wölfe und Bären eingesetzt. Heute erfreut sich der Irische Hirtenhund aufgrund seines sanftmütigen Charakters als Familienhund größter Beliebtheit, wird jedoch auch bei Geländerennen oder Windhundrennen eingesetzt und ist zugleich Maskottchen der Irischen Garde.

7 Der Chien de Montagne des Pyrénées

Chien de Montagne des Pyrénées
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Der Chien de Montagne des Pyrénées, oder auch Patou ist eine anerkannte Hunderasse, die erstmalig im 15. Jahrhundert erwähnt wurde. Hier dienten die bis zu 80 cm großen Hunde als Wachhunde in den Schlössern der Pyrenäen und wurden später auch als Hütehunde eingesetzt. Charakteristisch für diese französische Hunderasse ist ein muskulöser, stämmiger Körper, ein dichtes weißes Fell, sowie kleine anliegende Schlappohren. Er braucht viel Bewegung und wird als aufmerksam, intelligent, wachsam und gutmütig, aber auch als misstrauisch und ein wenig unbeugsam beschrieben.

6 Die Deutsche Dogge

Deutsche Dogge
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Deutsche Doggen gehören mit einer Widerristhöhe von über 72 cm ebenso zu eines der größten Hunderassen der Welt. Der Ursprung dieser Rasse ist bis dato nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass die ersten Doggen Anfang des 16. Jahrhunderts aus England eingeführt wurden. Als Begleiter auf der Jagd, wurden Doggen in verschiedenen Kreuzungen gezüchtet. Die bekanntesten sind die Englische, die Dänische und die Ulmer Dogge. Vor allem Mitte des 19. Jahrhunderts fand das Aufkommen dieser Rassehunde großes Interesse. Da auf mehreren Ausstellungen, sowohl Dänische Doggen als auch Ulmer Doggen ausgestellt wurden, obgleich keiner dieser dänischen Vertreter tatsächlich aus Dänemark stammten, schlugen Preisrichter auf der Hundeaustellung von 1876 vor sich auf einen gemeinsamen Namen zu verständigen. So wurde die Bezeichnung „Deutsche Dogge“ eingeführt. Die Deutsche Dogge ist ein freundlicher und anhänglicher Vertreter. Rassetypisch ist ein edler, kräftiger und großer Körper mit einer harmonischen Erscheinung.

5 Mastino Napoletano

Mastino Napoletano
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Der Mastino Napoletano ist ein italienischer Rassehund, der vermutlich ein Nachfahre der Molosser ist. Molosser waren einst römische Kriegshunde die auf Feldzügen aber auch im Kampf gegen Menschen eingesetzt wurden. Später dienten die Mastino Napoletano als Wach- und Schutzhunde. Der Mastino Napoletano hat rassetypisch einen schweren und massigen Körperbau, sowie einen großen Kopf und kurzes Fell. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von bis zu 75 cm und können bis zu 70kg schwer werden. In Deutschland wird die Rasse in einigen Bundesländern in der Rasseliste geführt und somit rassebedingt als gefährlich angesehen.

4 Der Neufundländer

Neufundländer
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Der Neufundländer ist ein aus Kanada stammender Rassehund. Rüden sind im Schnitt 71cm groß bei einem Gewicht von etwa 68 Kg. Hündinnen sind in der Regel etwas kleiner und erreichen eine Größe von durchschnittlich 66 cm bei etwa 54 Kg. Der Neufundländer wurde erstmalig im 18. Jahrhundert erwähnt und diente den Fischern Neufundlands als Arbeitstier. Neufundländer wurden aufgrund ihres kräftigen, muskulösen Körpers und wasserabweisendem Fell gerne als Schlittenhunde, sowie als Wasserhunde eingesetzt und werden noch heute als Wasserrettungshunde verwendet. Sie gelten als ausgeglichen, ruhig und freundlich. Auf Grund stark vertretener Erbkrankheiten, haben Neufundländer eine sehr geringe Lebenserwartung. Etwa 62% erreichen nicht das zehnte Lebensjahr.

3 Der Bernhardiner

Bernhardiner
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Der Bernhardiner ist eine schweizer Hunderasse, bekannt auch als St. Bernardshund. Dieser diente ursprünglich den Augustiner-Mönchen auf dem großen St. Bernhard als Lawinenhund um Menschenleben zu retten. Mit einer Widerristhöhe von bis zu 90 cm ist der Bernhardiner einer der größten Rassen der Welt. Ausgewachsene Exemplare haben einen großen und kräftigen Körper mit langer oder kurzer Behaarung die sehr dicht ist. Das Wesen dieser Hunde ist sanft, ausgeglichen und ruhig. Leider haben Bernhardiner, ähnlich wie andere große Hunderassen eine sehr unterdurchschnittliche Lebenserwartung. Etwa 74% werden keine zehn Jahre alt.

2 Der Leonberger

Leonberger
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Der Leonberger ist eine deutsche Hunderasse, die durch Kreuzung eines Bernhardiners, Neufundländers und Pyrenäenberghundes in Leonberg in Baden-Württemberg entstanden ist. Diese Rasse zeichnet sich durch einen kräftigen Körper, langen Fell und weit hinten ansetzenden Ohren aus. Ausgewachsene Rüden werden bis zu 80 cm groß und bis zu 70 Kg schwer. Da Leonberger ausgesprochen Kinderfreundlich sind und eine gute Lernbereitschaft haben, sind diese absolut als Familienhund geeignet. Ihr Charakter ist gelassen und ausgeglichen.

1 Die Tibetanische Dogge

Tibetanische Dogge
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Eine ausgewachsene Tibetanische Dogge, besser bekannt als Do Khyi kann bei einem Gewicht von ca. 60 Kg über 66 cm groß werden. Diese Hunderasse gilt nicht nur als eine der größten, sondern auch als eines der ältesten der Welt und war ursprünglich in Hochebenen des Himalaya beheimatet. Dort wurde er vornehmlich als Hirtenhund, aber auch als Wachhund eingesetzt. Erstmalig wurde die Tibetanische Dogge durch den Entdecker Marco Polo erwähnt, der ca. 1271 Asien bereiste. Bis heute ist die Tibetanische Dogge, als eine der wenigen Arten, nahezu genetisch unverändert gezüchtet worden und erfreut sich aufgrund ihres treuen und loyalen Charakters in der ganzen Welt größter Beliebtheit. Der Körperbau dieser Rasse ist kräftig, das Haar dunkel und fest, welches in den Frühlingsmonaten abhaart.

 

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