Die 10 gefährlichsten Orte der Welt

Es gibt Orte auf der Welt, die man lieber nicht besuchen sollte. Von einem gefährlichen Gipfel bis hin zu einer schweren Aktomkatastrophe, die mehr als 30 Jahre lang verheimlicht wurde. Das sind die 10 gefährlichsten Orte der Welt!

10 Yungas Straße, Bolivien

Die Yungas-Straße ist etwa 65 Kilometer lang und führt von La Paz nach Coroico in Bolivien. Sie wurde in den 1930er von paraguayischen Kriegsgefangenen erbaut und galt bis 2006 als die gefährlichste Straße der Welt und trug den Spitznamen TODESSTRASSE. Auf dieser Straße ist mit matschigem und sehr schlechten Zustand, kurze Sichtweiten aufgrund von starkem Nebel und sogar mit Steinschlag und Erdrutschen zu rechnen. Im Jahre 1983 fand auf dieser Straße der schlimmste Verkehrsunfall von Bolivien statt. Bei diesem Unfall kam ein Bus ins schleudern und stürzte in eine Schlucht dabei wurden 100 Insassen in den Tod gerissen. Nicht nur das, jährlich verunglücken 200 bis 300 Menschen. Zahlreiche Kreuze am Straßenrand markieren die Unfallstellen.

9 Juarez Stadt, Mexiko

Juaraz

Quelle: Daviddje

Diese Stadt ist in der Verbrechensstatistik ganz oben vertreten. Es gibt keine Stadt in Mexiko, die so extrem vom Drogenkrieg betroffen ist wie diese.

2008 wurden 1600 Menschen ermordet

2009 waren es über 2600

und 2010 sogar 3111!

Durchschnittlich werden pro Tag sieben Menschen ermordet.  Seit Anfang der 1990er Jahre werden andauernd Frauenmorde ausgeführt! Die Opfer werden entführt, gefoltert und nach einiger Zeit getötet und außerhalb der Stadt abgelegt. Die meisten Morde wurden bisher nicht aufgeklärt.

8 Java und Sumatra

Java und Sumatra

Quelle: Genehmigungsfrei

Auf diesen Inseln sind Naturkatastrophen wie Erdbeben, Erdrutsche, Vulkane und Tsunamis nichts neues. Am 26. Dezember 2004 um 00:58 gab es das Erdbeben im indischen Ozean, es war das drittstärkste jemals aufgezeichnete Beben und löste eine Reihe von Tsunamis an den Küsten aus. Durch das Erdbeben starben insgesamt etwa 230 000 Menschen, 110 000 Menschen wurden verletzt und 1,7 Millionen Menschen wurden obdachlos.

7 Hua Shan, China

Hua Shan

Quelle: Ken Marshall

Der Huà Shān ist einer der fünf heiligen Berge in der Provinz Shaanxi in der Volksrepublik China. Das Gebirge ist wegen seiner steilen, malerischen Felswände und seiner gefährlichen Steige auf die Gipfel berühmt. Mehrere Gipfel bis 2155m sind durch Bergpfade miteinander verbunden. Entlang den Pfaden befinden sich Klöster, Tempel, Brücken und Tore. Die Treppen im Gebirge von Hua Shan sind gefährlich steil. Manchmal geht es fast senkrecht nach unten.

6 Kiwusee

Im Kiwusee an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo lauert eine Gefahr. Man schätzt, dass etwa 250 Kubikkilometer Kohlenstoffdioxid und etwa 60 Kubikkilometer Methan im See gelöst sind. Das entspricht mehr als der Hälfte des gesamten Sees. Jederzeit könnten Gas-Blasen aus dem See austreten und somit einen katastrophalen Gasausbruch auslösen. Viel schlimmer als 1986 am Kameruner Nyos-See, wo 1,6 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid schlagartig freigesetzt wurden. Dadurch starben etwa 1700 Menschen und tausende von Tieren. Am Kiwusee wären die Auswirkungen extrem tragisch, da ca. 2 Millionen Menschen gefährdet sind.

5 Camden, New Jersey

Camden

Quelle: Genehmigungsfrei

Camden ist eine Industrie- und Hafenstadt im Bundesstaat New Jersey in den Vereinigten Staaten. Camden war viele Jahrzehnte wichtiger Industriestandort, wurde aber durch den Strukturwandel und den industriellen Niedergang der letzten Jahre schwer getroffen und gehört heute zu den ärmsten Städten der USA. Basierend auf Morde, Vergewaltigungen, Raubüberfälle, schwere Körperverletzungen, Einbrüche und Fahrzeugdiebstähle ist sie die gefährlichste Stadt in den USA.

4 Queimada Grande

Das ist die sogenannte Schlangeninsel oder auch Insel des Todes. Sie ist etwa 33 Kilometer südlich von der brasilianischen Südostküste entfernt. Auf einen Quadratmeter kommt hier mindestens eine Schlange. Die Insel ist hauptsächlich mit Schlangen besetzt es gibt nur sehr wenige andere Tiere. Früher gab es auf dieser Insel noch Leuchtturmwächter. Doch keiner von ihnen überlebte, so musste man den Leuchtturm auf Automatik umstellen. Mann konnte kaum einen Schritt gehen, ohne auf eine hochgiftige Schlange zu treffen. Da sich die Schlangen hauptsächlich von Vögeln ernährern, die sie in kürzester Zeit flugunfähig machen müssen, wirkt das Gift sehr schnell. Eine Maus ist in nur zwei Sekunden sofort tot. Wird ein Mensch gebissen, hat er so gut wie keine Chance. Eine bekannte Geschichte aus der Gegend: Ein Fischer wollte sich nur Bananen pflücken. Nach kürzester Zeit wurde er von einer Schlange gebissen und noch bevor er an sein Boot kam, hat das Gift ihn schon getötet. Und eigentlich darf niemand die Insel betreten.

3 Danakil-Somalia, Äthiopien

Danakil

Quelle: Genehmigungsfrei

Die Danakil-Wüste liegt an der Küste des Roten Meeres in Äthiopien. In dieser Wüste wurden bereits Bodentemperaturen bis zu 70 Grad Celsius gemessen. Die Danakil wird oft auch als „Höllenloch der Schöpfung“ bezeichnet, da hier die Wiege der Menschheit vermutet wird. Hier wurden fast 2 Millionen Jahre alte Überreste von Menschenaffen (Hominiden) gefunden. Neue Theorien gehen davon aus, dass sich der Homo sapiens in dieser Gegend entwickelte und von hieraus verbreitete. Natürlich war das Klima zu dieser Zeit kühler und feuchter. Die meisten Reisebüros werden euch abraten hier her zu reisen. Es ist nicht selten, dass hier Touristen entführt oder getötet werden. Im Jahre 2012 kamen bewaffnete aus der Danakil-Wüste und eröffneten das Feuer auf eine internationale Reisegruppe.

2 Kerntechnische Anlage Majak in Russland

Majak

Quelle: Genehmigungsfrei

Die Kerntechnische Anlage Majak war bis 1987 eine Anlage zur Herstellung von spaltbaren Material für Kernwaffen der Sowjetunion. Im September 1957 explodierte in Majak im Südural ein riesiger Betontank mit hochradioaktiven Abfällen.  Ein Mechaniker, der die Katastrophe überlebte, sagte, dass sich eine riesige rot leuchtende Wolke über der Explosionsstelle erhob. Die Blätter der Birken wurden sofort gelb und fielen zu Boden. Der Wald bot innerhalb kürzester Zeit einen fürchterlichen Anblick! Der Vorfall gehört zu den größten Atomkatastrophen der Welt, aber kaum jemand hat je davon gehört. Es ist der drittschwerste Nuklearunfall der Geschichte nach der Katastrophe von Tschernobyl (1986) und der Nuklearkatastrophe von Fukushima (2011). Bis heute sind keine genauen Zahlen über die Folgen des Unglücks bekannt, aber viele tausend Menschen wurden nach der Katastrophe evakuiert, die Krebsfälle in der Gegend häuften sich. Mehr als 30 Jahre lang verheimlichte die russische Regierung den Unfall vor den Bewohnern und der Weltöffentlichkeit. Und trotz weiterer Zwischenfälle ist die Anlage bis heute in Betrieb: Das Unternehmen Majak Enterprises bereitet dort Brennstäbe aus Atomkraftwerken wieder auf und gewinnt waffenfähiges Plutonium.

1 San Pedro Sula, Honduras

Lange Zeit galt San Pedro Sula als die gefährlichste Stadt der Welt. Die Bevölkerung lebt mit dem ständigen Risiko auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause überfallen, vergewaltigt oder getötet zu werden. Die Ursache findet sich im Massenarmut und den Kriegen zwischen Straßenbanden, die nicht selten in Schießereien enden. Allein im Jahr 2012 wurden in der Stadt 1.218 Morde registriert. Damit kamen 169 Morde auf jeweils 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: In New York kommt es jährlich  durchschnittlich zu 6,2 und in London zu 1,2 Morden je 100 000 Einwohner. Zusätzlich gilt ein gewisser Teil der Polizei als korrupt, in den vergangenen 3 Jahren gingen rund 50 Offizielle Beschwerden ein, bei denen der Polizei auch Morde vorgeworfen wurden.

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