Das letzte Rettungsboot der Titanic

Was im letzten Rettungsboot der Titanic gefunden wurde

titanicQuelle: Teufelbeutel

Der Untergang der Titanic am 15. April 1912 war ein Ereignis, über das die ganze Welt schockiert war und über das die ganze Welt redete. Selbst zu dieser Zeit stürzten sich bereits alle Medien auf solch ein Unglück. Gerade die Tatsache, dass dieses Schiff, welches zu dieser Zeit als das größte Passagierschiff der Welt galt, als unsinkbar bezeichnet wurde, machte seinen Untergang so unfassbar.

Der Untergang bedeutete für viele Menschen den Tod. Das war vor allem der Tatsache geschuldet, dass für die mehr als 2200 Passagiere nicht genügend Rettungsboote vorhanden waren. Grund dafür war schlichtweg, dass die damaligen Vorschriften dies nicht erforderlich machten und die Reeder der Meinung waren, es seien nicht so viele Rettungsboote nötig, schließlich habe man es mit einem unsinkbaren Schiff zu tun. So starben bei dem Unglück einige der reichsten Menschen der Zeit, die unbedingt die Jungfernfahrt dieses Luxusliners miterleben wollten.

Welche Katastrophen sich während des Untergangs der Titanic abspielten, mag man sich gar nicht vorstellen, womöglich fehlt es auch an der Vorstellungskraft dafür. Jedoch gibt es einige Bildzeugnisse und Funde, die belegen, welche dramatischen Szenen sich in der Nacht abspielten, in der ein Eisberg das Schicksal der Menschen an Bord besiegeln sollte. Ein Monat nach dem Unglück machte die Besatzung der RMS Oceanic auf ihrer Fahrt eine Entdeckung, die noch lange in Erinnerung bleiben würde. Sie fanden auf offener See ein Boot, bei dem es sich nach späterer Recherche um das letzte Rettungsboot handelte, das von der sinkenden Titanic abgesetzt wurde. Die Fundstelle lag etwa 200 Meilen vom eigentlichen Unglücksort entfernt. An Bord fand man die Leichen von drei Personen, die sich in das Boot retten konnten, aber wohl niemals eine Überlebenschance hatten. An der Kleidung war zu erkennen, dass es sich bei zwei Personen wohl um Mitglieder der Crew handelte, die im Maschinenraum arbeiteten. Allein die Tatsache, dass diese sich aus den unteren Maschinenräumen retten konnten, grenzt an ein Wunder. Bei der dritten Person handelte es sich um Thomson Beattie, einen Passagier der Ersten Klasse. Dieser trug noch sein Dinnerjacket, ein Zeugnis davon, dass alles schnell gehen musste und man froh war, wenn man überhaupt das sinkende Schiff verlassen konnte.

Ein reisender der „RMS Oceanic“ machte eine handschriftliche Notiz. Er beschreibt unter anderem, wie die Körper der Toten auseinanderfielen, als sie an Bord des Passagierschiffs gehievt wurden: „Die Arme brachen in den Händen des „Oceanic“-Offiziers ab.“

Ein weiterer Fund spiegelte das Schicksal vieler anderer wider, die auf ihre letzte Reise gingen. Gefunden wurde ein Hochzeitsring mit der Inschrift „Edvard to Gerda“. Wie man herausfand, gehörte dieser Ring den Passagieren Gerda und Edvard Lindell. Beide wurden nie gefunden, so blieb der Ring die letzte Hinterlassenschaft des Paares und ein Beleg dafür, dass ihre Hochzeitsreise wohl auf tragische Weise endete.

Der letzte Fund steht stellvertretend für die vielen Menschen, die bis heute nicht gefunden wurden und an der Unglücksstelle im Atlantischen Ozean ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here