6 krasse Einzelkämpfer, die Unglaubliches geleistet haben!

Es gibt sie, die Einzelkämpfer, die Unglaubliches leisten. Die all ihren Mut und ihre Kraft zusammennehmen und Dinge leisten, die an Wunder grenzen. Mit ihrem Eigenwillen verändern sie die Welt, kämpfen gegen feindliche Linien oder überleben, obwohl alles dagegenspricht. Heute, 6 krasse Einzelkämpfer, die Unglaubliches geleistet haben!

Leo Major: ein rebellischer Soldat befreit allein eine ganze Stadt

Leo Major
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1944: Der Zweite Weltkrieg herrscht in Europa. Die niederländische Stadt Zwolle ist von deutschen SS-Soldaten besetzt. Leo Major, ein französisch-kanadischer Soldat, schafft etwas Unglaubliches: Er befreit die Stadt im Alleingang. Und das trotz vorheriger Verletzungen. Zuerst verliert er in einer Explosion das linke Auge. Dann trifft sein Fahrzeug auf eine Mine. Der Rebell gibt jedoch nicht auf und erholt sich. Der eigentliche Militärplan war, die Deutschen mit Bomben aus der Stadt zu jagen. Leo Major und sein Freund Willy sollten die feindlichen Soldaten nur ausspähen. Doch dann wird Willy getötet. Leo Major, voller Wut und Verlustschmerz, schmiedet einen eigenen Plan.

In einer Bar trifft er einen deutschen Soldaten und behauptet, die kanadische Armee würde angreifen. Doch es ist nur er allein: Mit der Maschinenpistole und Handgranaten tötete er einige Deutsche, nahm zehn von ihnen gefangen und übergab sie den kanadischen Truppen außerhalb der Stadt. Sein Plan geht auf: Die Deutschen ziehen ab, aus Angst vor der kanadischen Befreiungsarmee.

Mad Jack: ein Robin Hood im Krieg

John Malcolm Thorpe Fleming Churchill
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Mitten im Zweiten Weltkrieg: Die Soldaten kämpfen mit den modernsten Waffen, doch ein Mann zieht mit Pfeil, Bogen und Schwert in den Krieg. Der britische Offizier John Malcolm Thorpe Fleming Churchill, besser bekannt als Mad Jack, legt sich im französischen Gefecht seelenruhig auf die Lauer und schießt dem deutschen Feind mit einem Pfeil mitten ins Herz. Stets mit Dudelsack im Gepäck, zieht er durch Frankreich, Norwegen, Italien und Jugoslawien. Er lässt sich nicht einsperren und schafft mehrere Male die Flucht aus Gefangenenlagern.

Hugh Glass: Ein Todgeglaubter kehrt zurück

Hugh Glass
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Die Legende von Hugh Glass wurde schon in einigen Filmen und Büchern behandelt. Als Pelzhändler verschrieb er sich ganz dem Abenteuer und ging 1823 mit anderen zusammen auf eine Expedition in den Wilden Westen. Dabei wurde er von einem Bären angegriffen und schwer verletzt. Seine Begleiter glaubten nicht, dass er es schaffe. Hugh Glass blieb zurück, dem Tode nahe, ohne Waffen, ohne Essen, bewusstlos im offenen Grab und nur mit einem Bärenfell bedeckt. Doch sein Lebenswille war stärker. Mit letzter Kraft machte er sich auf ins nächste Dorf: 320 Kilometer in sechs Wochen. Und überlebte.

Agustina de Aragón: Von der Zivilistin zur Heldin

Agustina de Aragón
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Wir befinden uns am Anfang des 19. Jahrhunderts: Napoleon Bonaparte und seine Armee kämpfen gerade um die Vorherrschaft in Europa. Im Kriegsjahr 1808 ziehen immer mehr französische Soldaten nach Spanien und besetzen die Städte der Halbinsel. So auch Saragossa. Die übriggebliebenen spanischen Verteidiger geben ihre Posten auf. Agustina de Aragón ahnt dies nicht, als sie ihnen Proviant bringt. Die Feinde kommen immer näher. Doch Agustina will ihre Stadt nicht den Franzosen hinterlassen. Also rennt sie zu einem Geschütz und feuert los. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit geben den spanischen Soldaten Zeit, die Posten neu zu besetzen. Die Stadt bleibt vorerst unbesetzt.

Leonid Rogosow: Tod oder Selbst-OP?

Leonid Rogosow
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Leonid Rogosow aus der Sowjetunion studierte Medizin. Sein eigentliches Ziel war im Anschluss die Facharztausbildung zum Chirurgen. Diese brach er jedoch vorerst ab, um 1960 an einer Antarktisexpedition mitzuwirken. Als einziger Arzt in der Expedition, als Meteorologe und Kraftfahrer half er bei dem Aufbau einer Antarktisstation. Im ersten Winter geschah das Unglück. Er erlitt eine Blinddarmentzündung. Hilfe war nicht zu erwarten. Sie waren abgeschnitten von jeglicher Zivilisation. Leonid Rogosow musste sich entscheiden: Sterben oder etwas riskieren, das niemand bisher versucht hatte. Er tat es und schnitt sich den Bauch auf. Trotz Schwindelanfälle schaffte er es und operierte sich das entzündete Organ selbst heraus, teils mit Spiegel, teils nach Gefühl. Nur zwei Wochen später war er wieder auf den Beinen und arbeitete weiter.

Zheng Yisao (Cheng Shi): Anführerin einer riesigen Piratenallianz

Zheng Yisao
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Ursprünglich arbeitete Cheng Shi als Prostituierte. Dann lernte sie den Piratenführer Zheng Yi kennen. Sie heirateten und gründeten eine Familie. Es hielt nicht lange. Nach sechs Jahren starb ihr Mann und Cheng Shi übernahm seine Rolle. Als neue Anführerin tat sie sich mit einem anderen Piratenanführer zusammen, Zhang Baozai, geschäftlich wie auch privat. Gemeinsam revolutionierten sie die Piraterie. Auf dem Höhepunkt der Macht umfasste der Piratenbund über 1.000 Schiffe und umfasste 150.000 Seeräuber. Ihr Verhaltenskodex verbot unter anderem Vergewaltigung. Untreue Männer auf dem Schiff ließ sie sogar köpfen. Die Meere machten sie weiterhin unsicher, bis die staatlichen Streitkräfte sich im Kampf gegen die Piraten zusammenschlossen und zugleich einen Straferlass anboten. Cheng Shi nutzte diese Chance und ging auf das Angebot ein. Ihr räuberisches Bestreben führte sie in einer anderen Form weiter und schmuggelte mit Opium.

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