5 ungewöhnliche Dinge, die man nur in Japan zu sehen bekommt

Japan – ein Land voller Wunder

Seit jeher ist Japan für uns Europäer ein Land, das mit fremder Kultur und hochtechnologischem Alltag fasziniert – und genau deshalb steckt es immer wieder voller Überraschungen, über die man oft nur staunen oder schmunzeln kann. Manche Dinge sind so kurios, dass es klingt, als stammen sie aus einem modernen Science-Fiction-Märchen. In der Vergangenheit haben beispielsweise der Schulmädchen-Kult und verrückte Gameshows für Furore gesorgt. Langweilig wird uns mit Neuigkeiten aus Japan wohl nie. Nun gibt es fünf neue ungewöhnliche Dinge, die man nur in Japan zu Gesicht bekommt. Wer nicht direkt dorthin reisen möchte, um sie zu sehen, kann gerne das Internet durchforsten – es gibt sie wirklich! Heute: 5 ungewöhnliche Dinge, die du nur in Japan sehen kannst

Kotatsu

Kotatsu
Credit: commons.wikimedia.org

Der moderne Japaner findet: Wenn man Räume beheizen kann, warum dann nicht auch Tische? Deshalb gibt es den Kotatsu, bei dem es sich um einen beheizten Tisch in japanischen Häusern handelt. Hintergrund ist, dass in japanischen Häusern und Wohnungen selten eine Zentralheizung existiert. Während wir Europäer alle Räume beheizen, ist es in Japan üblich, nur punktuell zu heizen – und sich beispielsweise um den Kotatsu zu versammeln, der damit eine Art Lagerfeuer-Funktion erfüllt. Im Rahmen des Tischgestells ist dort eine elektrische Heizung angebracht. Mit einer Decke, die bis zum Fußboden reicht, wird die Wärme isoliert.

Kanamara-Matsuri

Kanamara-Matsuri
Credit: commons.wikimedia.org

Bei Kanamara-Matsuri handelt es sich um ein Fest, welches traditionell am ersten Sonntag im April gefeiert wird und für uns Europäer etwas befremdlich erscheinen mag. Platt ausgedrückt geht es dabei um einen gewissen Penis-Kult. Der Ursprung rührt von einer Legende her, in der ein Mädchen einen Schmied bat, ihr einen eisernen Phallus anzufertigen, um einen Dämon in ihrer Vagina zu besiegen. Wie man sich denken kann, hat sich das Fest zu einer wahren Touristen-Attraktion entwickelt und begeistert Besucher mit erigierten Penissen in Form von Süßigkeiten, Zeichnungen und Dekoartikeln.

Pachinko

Pachinko
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Ein Pachinko ist ein Glücksspielautomat, welcher als Mischung aus Geldspielautomat und senkrechtem Arcade-Spiel bezeichnet werden kann. Organisiert sind Pachinkos in großen Pachinko-Hallen, die mit einem Casino in Las Vegas verglichen werden können. Mit dem Unterschied, dass man eben nur Pachinkos zum Spielen hat. Das Spiel funktioniert anhand von Metallkugeln, die in das Spielfeld geschossen werden und ähnlich wie beim Flipper-Spiel durch Treffer in Speziallöcher belohnende Funktionen auslösen können (andernfalls fallen sie einfach durch das Labyrinth an Stiften und Klappen durch und verschwinden).

Wer jetzt allerdings denkt, dass man mit Pachinko reich werden kann, irrt – in Japan sind Geldgewinne verboten, so dass ein Spielgewinn in Sachprämien eingelöst werden muss. Da Goldbarren auch zu den Sachpreisen zählen und diese anschließend gegen Bargeld eingetauscht werden können, schaffen es die Japaner mitunter doch, durch Pachinko an etwas Geld zu kommen.

Kit Kats in verschiedenen Geschmacksrichtungen

Kit Kats japan
Credit: flickr.com

Während Europäer die Leckerei Kit Kat allenfalls in brauner und weißer Schokolade kennen, kennt der Japaner sie in 30 unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Selbstverständlich sind Exoten wie Wasabi, Melone mit Mascarpone und verschiedene Grüntee-Sorten mit dabei. In Japan werden sage und schreibe vier Millionen Kit Kats pro Tag verkauft – somit gilt die Marke von Nestlé als bekannteste und beliebteste Schokoladenkreation im Land der aufgehenden Sonne. Der Verkaufserfolg begründet sich darin, dass Japaner und mittlerweile Tausende von Touristen den Snack als Mitbringsel nutzen und Nestlé Geschmacksrichtungen speziell für den regionalen Markt entwickelt. Neben exotischen Auswüchsen je nach Region gibt es drei Standard-Sorten, die im ganzen Land erhältlich sind.

Hikaru Skirt

Japan ist bekannt für seinen Schulmädchen-Kult, bei dem Frauen Röcke tragen und Bein zeigen. Viel interessanter wird das Tragen von Röcken jedoch, wenn diese beleuchtet sind – so wie es bei einem Hikaru Skirt der Fall ist. Hikaru Skirts enthalten eingearbeitete LED-Bänder im Saum, die sich beispielsweise via Bluetooth steuern lassen und für eine interessante Optik sorgen. Je ausladender die Hikaru Skirts gestaltet sind (z. B. mit Rüschen und Rockfalten), desto aufregender wirkt die Optik. Unklar ist, ob es den japanischen Mädels nur darum geht, mit dem Licht ihre Schenkel zu betonen, oder ob damit wirklich ein modischer Akzent gesetzt werden soll. Und ob der Trend es nach Europa schafft.

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