5 interessante Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann

5 interessante Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann!

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Quelle: Pieter Kuiper

In unserem täglichen Verhalten haben wir mehre Momente, wo wir Dinge nicht erklären können und diese erstmal mit fadenscheinigen Erklärungen oder auch ohne hinnehmen. Setzen wir uns jedoch damit auseinander stellen wir fest, dass es eine plausible Erklärung gibt, oder können zumindest eine herleiten. Aber es gibt Dinge um uns herum, die sich nicht einmal durch Wissenschaft erklären lassen. Die 5 interessantesten stelle ich euch heute vor.

5 Schwarze Löcher

Schwarze Löcher gehören zu den unerklärlichsten Phänomenen unseres Weltalls.  Obgleich ihre Existenz bereits bewiesen ist, ist es der modernen Wissenschaft dennoch bis dato nicht möglich das Geheimnis zu lüften. Bekannt ist, dass Schwarze Löcher eine sehr hohe Schwerkraft haben, die es ihnen ermöglicht, alles was sich in ihrer Nähe befindet in die Länge zu ziehen und schließlich zu verschlucken. Das schließt auch Licht ein. Da schwarze Löcher jedoch sehr weit entfernt sind, sind diese für die moderne Raumfahrt unbedenklich, aber auch genau dadurch schwierig zu erforschen. Experten der Astrophysik und Astronomie berichten, dass nicht jeder Himmelskörper zu einem schwarzen Loch werden kann. Hierfür muss dieser eine ungefähr 1 Millionen fache größere Masse als die der Erde haben. Schwarze Löcher entstehen, wenn riesige Planeten abkühlen und sich zu einem Roten Oberriesen entwickeln. Dieser erlebt einen Gravitationskollaps, so dass die äußeren Schichten des Sternes einstürzen. Hierbei entstehen Schockwellen, die zu einer gewaltigen Explosion, einer sogenannten Supernova, führen. Nachdem der Sternenkern endgültig in sich zusammen fällt verdichtet er sich zu einem Schwarzen Loch.

4 Placebo Effekt

Obgleich alternative Heilverfahren helfen können, ist nachgewiesen, dass von ihnen keinerlei Wirkung ausgehen kann. Dieser Effekt wird von Fachleuten Placebo-Effekt genannt. Bei dem Placebo Effekt handelt es sich um positive Veränderung des subjektiven Befindens und beziehen sich somit auf die positive psychische und körperliche Veränderung. Placebos werden häufig in klinischen Studien eingesetzt, um die Wirksamkeit verschiedener Verfahren zu erfassen und zu objektivieren. Bei diesen sogenannten verblindeten Studien wissen jedoch Probanden nicht, ob sie ein Placebo einnehmen, oder ein neues Medikament. Studien belegen, dass nicht selten das Placebo eine positive Wirkung hat. Der Effekt beruht allerdings nicht nur auf Einbildung. Nach Meinung der Experten wird im Körper ein schmerzstillendes Hormon freigesetzt, welches vom Gehirn gesteuert wird und so eine Verbesserung eintritt. Entscheidend sind hier jedoch die Rahmenbedingungen. Wird ein Placebo wortlos verabreicht, helfen sie in der Regel schlechter, als wenn mit Patienten gesprochen wird und der Erfolg suggeriert oder Mut zugesprochen wird.    Trotz positiver Wirkung sind Behandlungen mit Placebos ethisch umstritten und die genaue Funktionsweise unklar.

3 Träumen

Jeder Mensch träumt während des Schlafens, obgleich wir uns nicht immer an den Traum erinnern können. Im Allgemeinen wird ein Traum als subjektives Erleben während des Schlafens beschrieben und ist eine psychische Aktivität. Der modernen Wissenschaft ist es jedoch noch nicht gelungen herauszufinden, warum wir träumen und ob das Träumen eine eigene Funktion hat. Dennoch gibt es hierfür einige Theorien. Einige Experten gehen davon aus, dass unser Gehirn während des Schlafens das verarbeitet, was wir tagsüber gelernt und erlebt haben.  Andere meinen, dass beim Träumen das Gehirn neue mit alten Informationen mischt und abspeichert. Der Schlafende verarbeitet Themen, die ihn beschäftigen und findet durch Kreativität im Traum eine Lösung. Eine ähnliche Theorie beschreibt, dass wir uns während des Träumens auf verschiedene Situationen vorbereiten und Fähigkeiten trainieren, die später gebraucht werden. Darüber hinaus hält sich die Theorie, dass wir im Traum lernen mit Angst umzugehen. Hierbei verfestigt man im Traum Gefahren die man erlebt hat, um beim nächsten Mal dieser aus dem Weg zu gehen.

2 Sind wir alleine

Jerry Ehemann, ein Astrophysiker zeichnete 1977 im Rahmen seines SETI Programms ein Signal auf, das er aus Richtig des Sternbildes Schütze empfing. Der 71 Sekunden lange Radioimpuls konnte keiner natürlichen Quelle zugeordnet werden und wurde nie wieder entdeckt. Neben diesem Phänomen tauchen in der Geschichte der Astrologie immer wieder mal Entdeckungen auf, die darauf schließen lassen, dass wir nicht alleine sind und es wirklich andere Lebensformen geben könnte. Einen definitiven Beweis dafür gibt es jedoch nicht. In unserer Galaxis gibt es mehr als 40 Milliarden Sterne. Es liegt also nahe, dass es in den unendlichen Weiten doch Sterne geben kann, die eine ähnliche Struktur wie die Erde haben, und somit Leben möglich wäre. Viele Wissenschaftler geben jedoch zu bedenken das Wort „außerirdischen Lebens“ neu zu überdenken, denn in unserer modernen Welt wird dieses oft mit Aliens gleichgesetzt. Aber Lebensformen können vielfältig sein. Aufgrund des technologischen Fortschrittes wird davon ausgegangen, dass man innerhalb der nächsten 2-3 Jahrzehnte anderes Leben entdecken wird.  Ein Mann der nicht solange warten will ist Stephen Hawking. Der Astrophysiker stellte in New York das „Breakthrough Starshot“ Programm vor, welches Nano Raumschiffe, die kaum größer als eine Briefmarke sind,  mittels Sonnensegel in unter 20 Jahren bis zum nächsten Sternsystem fliegen lässt. Das 100 Millionen teure ambitionierte Projekt wird von dem russischen Milliardär Yuri Milner und Facebook Gründer Mark Zuckerberg unterstützt.

1 Magnetfeld als Richtungsgeber

Kühe und andere Huftiere bilden nicht nur Herden, sondern richten sich beim Grasen in die gleiche Richtung. Die bekannteste Erklärung hierfür ist, dass dieses Verhalten mit dem Wetter zusammen hängt. So sollen sich die Tiere der Sonne zuwenden um sich aufzuwärmen, oder kehren dem Wind den Rücken. Neue Studien wieder legen jedoch diese Theorie. Wissenschaftler der Universität Essen haben dank Google Earth weltweit die Ausrichtung von ca. 8500 Kühen auf 308 Weiden studiert und festgestellt, dass rund um die Erde sich die Kühe beim Weiden und Ruhen in Nordsüdliche Richtung ausrichten. Gleiches wurde bei anderen Huftieren beobachtet. Aufgrund dieser Studie, nimmt man nunmehr an, dass sich die Tiere wie Kompassnadeln am Magnetfeld der Erde ausrichten. Warum die Tiere dieses aber tun ist bis dato nicht bekannt und wird in weiteren Forschungsprojekten untersucht.

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