5 Ereignisse, für die niemand eine Erklärung hat

Heutzutage haben wir für fast alles eine rationale, wissenschaftliche Erklärung. Doch ab und an kommt es zu wirklich verrückten Phänomenen, die sich niemand erklären kann. Rätsel, die uns an Übernatürliches glauben lassen, bei denen wir ungläubig den Kopf schütteln und uns staunend fragen: „Wie kann das sein? Was steckt dahinter?“ Heute: 5 Ereignisse, die sich niemand erklären kann.

1. Das Lied „Szomorú Vasárnap“ von Rezső Seress

Rezső Seress
Bildquelle: commons.wikimedia.org

Der Ungare Rezső Seress komponierte 1933 das Klavierstück „Szomorú Vasárnap“, übersetzt etwa „Trauriger Sonntag“. Dieses Lied trieb angeblich so viele Menschen in den Selbstmord, das es von vielen Radiosendern nicht mehr gespielt wurde. Mindestens 18 Menschen haben sich nach dem Hören des Lieds umgebracht. Viele Künstler waren so fasziniert von dem melancholischen Stück, dass sie es coverten. Fast 100 Interpreten veröffentlichten ihre eigene Version. Sogar der Komponist selbst beging 1968 Selbstmord. Er stürzte sich aus seiner Wohnung.

2. John Titor, Besuch aus der Zukunft

John Titor
Bildquelle: commons.wikimedia.org

John Titor, angeblich ein US-Soldat, der aus dem Jahre 2036 kam, behauptete im Jahre 2000, er sei zurück gekommen, um einen Computer zu beschaffen. In einem Online-Chat stand er bereitwillig Rede und Antwort. Er berichtete über zukünftige Ereignisse, über den Aufbau der Zeitmaschine und über verschiedene Realitäten und Zeitverläufen. Manche dieser Vorhersagen stellten sich tatsächlich als wahr heraus. Dazu gehört zum Beispiel ein 2011 zum Patent angemeldetes Gerät, mit dem man die Erdanziehungskraft verändern kann. Das Gerät sieht genauso aus, wie John Titor es 11 Jahre vorher beschrieben hatte. Außerdem bestätigte er die Theorie, dass es verschiedene Welten gebe, die parallel zueinander existieren. Deshalb hatte er auch keine Angst, die Vergangenheit zu verändern. Vieles von dem, was John Titor damals beschrieb, wie politische Unruhen, lässt sich tatsächlich in die heutige Zeit übertragen.

3. Das Sonnenwunder von Fatima

Nürnberger Flugblatt von 1561
Bildquelle: commons.wikimedia.org

Dieses Ereignis fand im Jahre mehrmals je am 13. Tag des Monats 1913 in dem kleinen portugiesischen Dorf Fatima statt. Dabei soll die Sonne laut zehntausenden Augenzeugenberichten plötzlich wie eine sich schnell drehende, durchsichtige Scheibe erschienen sein, die viel heller war als normalerweise. Dann soll sie sich plötzlich geneigt haben und auf die Erde zugerast sein, bevor sie wieder in ihre ursprüngliche Position zurück gegangen ist. Vor diesem unglaublichen Ereignis soll die Jungfrau Maria erschienen sein, die drei Kindern die Tage des Sonnenwunders voraus gesagt hatte. Die Sternwarten konnten wohl nichts beobachten, aber bei so vielen Augenzeugen ist es schwer, zu glauben, dass sie sich das nur eingebildet haben.

4. Der seltsame Schaum in China

This foul smelling stuff started oozing out of a Chinese street the other day. No one knows what it is yet.


2013 wollten Fußgänger, die auf einer Straße im chinesischen Nanjing unterwegs waren, ihren Augen nicht trauen: Die Fahrbahn auf einer Kreuzung brach plötzlich auf und heraus sprudelte ein weißer, stinkender Schaum aus den Rissen. Schnell breitete er sich aus und wurde immer höher, bevor er sich dann, ohne erkenntlichen Grund, wieder zurückzog. Die Behörden konnten zunächst keine Erklärung für diese sonderbare Substanz finden. Es wurde zwar ein offizielles Statement veröffentlicht, in dem stand, dass es sich hierbei um Material handelte, dass den Boden aufweichen sollte und versehentlich aus einer nahe gelegenen Baustelle ausgelaufen sei. Das Material sei aber absolut harmlos. Diejenigen, die das Phänomen beobachtet hatten, wollten diese Erklärung aber nicht so recht glauben.

5. Das Nürnberger Flugblatt von 1561

Sonnenwunder von Fatima
Bildquelle: commons.wikimedia.org

Das Nürnberger Flugblatt von 1561 stellt in bildhafter Form ein Himmelsereignis dar, welches ebenfalls im Jahre 1561 über Nürnberg stattgefunden haben soll. Auf dem Bild sieht man, wie geometrische Formen am Himmel vor der Sonne miteinander zu kämpfen scheinen. Manche glauben, dass es sich hierbei um Ufos handelt, die sich eine wilde Schlacht geliefert haben. Meteorologen glauben hingegen, dass es sich hier einfach nur um ganz natürliche Lichteffekte handelt, die der Künstler Hans Glaser mit sehr viel Phantasie gezeichnet hat. Interessant ist vor allem der Text dazu. Dort wird berichtet, dass sich auf der Sonne plötzlich ein furchterregendes Gesicht gezeigt hat und um die Sonne herum viele verschiedenfarbige Kugeln, Kreuze und Rohre am Himmel zu sehen gewesen wären. Nachdem etwa eine Stunde ein Kampf zwischen diesen Figuren stattfand, sanken sie langsam auf die Erde hinab und lösten sich dort auf. Danach sei am Himmel ein großer, dunkler Speer erschienen. Im 16. Jahrhundert kam es zu mehreren Ereignissen dieser Art an unterschiedlichen Orten. Möglicherweise handelte es sich um Meteoriten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here