2000 Menschen haben diesen Mann in ihren Träumen gesehen

Er hat einen breiten Mund, buschige Augenbrauen und einen unheimlichen Blick: Dem Mann, der diese Eigenschaften vereint, sind inzwischen mehr als 2000 Menschen im Schlaf begegnet. Wie Psychologen und Psychiater auf der ganzen Welt mitteilen, berichten Patienten immer wieder von „diesem Mann“, der sie mit seltsamen Blicken in ihren Träumen verfolgt.

You daily dose of creepy…

Mann erscheint in unterschiedlichen Gestalten

Erstmals wurde der Mann, dessen Merkmale auf den ersten Blick nicht auffällig erscheinen, im Jahr 2006 beschrieben. Damals berichtete eine US-amerikanische Frau ihrem New Yorker Psychologen von einer unheimlichen Gestalt, der ihr als eine fremde Person im Traum erschien. Der Fachmann fertigte eine Phantomzeichnung von dem Mann an und hat damit ein Phänomen in Gang gesetzt, welches bis heute andauert.

Innerhalb weniger Jahre haben sich etwa 2000 Menschen gemeldet. Jeder von ihnen will die Person mit den kräftigen Augenbrauen und dem breiten Mund gesehen haben – mal als junger Mann, mal als Vater und in einigen Fällen sogar als Weihnachtsmann oder in Gestalt eines Monsters. Was die Berichte gemeinsam haben: Niemand hat den Mann je im echten Leben gesehen. Dennoch erscheint die Gestalt den Betroffenen auf eigenartige Weise vertraut. Psychologen haben einige Vorschläge zusammengetragen, die das Phänomen des unheimlichen Mannes erklären sollen.

Was steckt hinter dem geheimnisvollen Fremden?

Psychologen, aber auch die Träumenden selbst haben einige Theorien entwickelt, um das Phänomen zu erklären. Fachmänner vermuten hinter dem Gesicht ein Teil des kollektiven Bewusstseins, dem Teil unseres Bewusstseins, dass alle Menschen und Lebewesen vereint und laut der Meinung Einiger unsere Seele darstellt. Andere halten den Mann für eine Person, die durch fremde Träume reisen kann – also eine Gestalt mit übersinnlichen Fähigkeiten, die auf diese Weise Zugang zu unserem Unterbewusstsein erhält. Eine Erklärung, warum „das Gesicht“ ausgerechnet in den Träumen der bislang rund 2000 Betroffenen aufgetaucht ist, bleibt diese Theorie jedoch schuldig.

Wieder andere halten die Erscheinung für die Folge eines Experiments. So wird vermutet, dass diese durch unterschwellige Botschaften in Filmen und Werbung ins Unterbewusstsein „eingepflanzt“ wurde. Selbst Außerirdische und Experimente der Regierung wurden schon als Auslöser für das Phänomen in Betracht gezogen. Psychologen sind der Meinung, dass hinter der Erscheinung das Blue-Seven-Phänomen steckt. Dabei sehen Menschen übermäßig häufig die Farbe Blau oder die Zahl Sieben, da es sich dabei um globale Symbole handelt, die gehäuft auftreten. Auch kräftige Augenbrauen und durchdringende Augen sind eine weit verbreitete Eigenschaft, und wer sich darauf fokusiert, wird auf der Straße viele Menschen mit ähnlichen Merkmalen sehen.

Eine logische Erklärung für das Phänomen

Seien es Experimente, das kollektive Bewusstsein oder einfach ein großer Irrtum: Es gibt viele Theorien über die Herkunft des seltsamen Mannes. Eine rationale Erklärung ist, dass das Phantombild und die Geschichte dahinter andere Menschen dazu bringt, in den folgenden Nächten ebenfalls von dem Mann zu träumen. Die Ursache für die geteilten Träume ist in diesem Fall die Faszination, die von dem Phänomen ausgeht. Interessierte können sich das Gesicht einige Minuten einprägen und herausfinden, ob sie der Gestalt selbst bald begegnen oder ob es sich doch bloß um einen harmlosen Spuck handelt.

Am wahrscheinlichsten ist, dass es sich bei dem Phänomen schlicht um Einbildung handelt. Bei sieben Milliarden Menschen ist es nicht unwahrscheinlich, dass mehrere Personen Träume mit ähnlichen Inhalten haben. Das Gesicht ist zudem nicht sehr auffällig und erinnert die meisten Menschen bei genauerem Hinsehen wahrscheinlich an einen Freund oder ein Familienmitglied oder einen bekannten Schauspieler. Was auch hinter dem mysteriösen Fremden steckt: Es lohnt sich, im nächsten Traum nach ihm Ausschau zu halten.

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