10 Fische, die man nicht essen sollte

10 Fische, die man nicht essen solltest

Viele Menschen mögen Fisch. Er ist leicht verdaulich, hat viel Eiweiß und gilt als gesundes Nahrungsmittel. Doch was die meisten unter euch sicher nicht wissen: Auch bei Fisch muss man sehr vorsichtig sein und beim Einkaufen genau aufpassen. Worauf es ankommt und 10 Fische, die du nicht essen solltest jetzt in diesem Artikel.

10 Pangasius

Pangasius stammt hauptsächlich aus Vietnam, Thailand und Laos, wo er im Mekong-Fluss, der sechs Länder durchquert, und anderen Gewässern wie dem Fluss Chao Phraya unter unkontrollierten Bedingungen gezüchtet wird. Der Mekong gehört zu den schmutzigsten Flüssen der Welt und die Umweltgifte und Pestizide, die sich im Flusswasser und auf dem Grund finden, wurden auch im Pangasius nachgewiesen.

9 Importierter Wels

Im Gegensatz zum europäischen Wels, der als ein schmackhafter Speisefisch gilt und den du bedenkenlos verzehren kannst, solltest du von importiertem Wels lieber die Finger lassen! Wels schmeckt gut, so lange er jung ist. Große Welse sind in der Regel auch ein wenig fetter und haben schon viele Jahre auf dem Buckel. Jahre, in denen sie, um eine stattliche Größe zu erreichen, viele Zusatzstoffe wie Hormone oder anderes in ihr Futter beigemischt bekommen haben, sofern sie Importe aus Aquakulturen sind. Aber auch wild aufgewachsener Wels hat, wenn er größer und älter ist, ein sehr fettiges Fleisch.

8 Makrele

Makrelen gelten als einer der feinsten Speisefische überhaupt. Eigentlich kannst du sie bedenkenlos verzehren. In jüngster Zeit hat man allerdings festgestellt, dass Makrelen – selbst die aus Nord- oder Ostsee – im Meer schwimmende Plastikteilchen fressen. Und es ist bisher noch völlig ungeklärt, ob diese Plastikteilchen dem Menschen schaden. Auch enthalten Makrelen oft Quecksilber, das vom Körper nicht abgebaut werden kann.

7 Tilapia

Tilapia ist ein Fisch aus der Familie der Buntbarsche und, wenn er aus Asien stammt, nur bedingt empfehlenswert. Er lebt übrigens gern in warmen Gewässern, Kälte mag er nicht. Allerdings ist er sehr schmackhaft und fettarm, zudem enthält er wenig Arzneimittelrückstände. Berücksichtigen solltest du allerdings, dass er bei Herzkrankreiten, Asthma oder Arthritis nicht empfohlen wird.

6 Aal

Aal gehört zu den Fettfischen. Wenn man sieht, wie viele Kilometer sie in ihrem Leben zurücklegen, ist das verständlich. Sie müssen auch durch kältere Gewässer schwimmen. Auf den ersten Blick sieht der Aal aus wie eine Schlange und wird auch gern geräuchert gegessen. Eigentlich gibt es Aal in Europa sehr häufig. Mitunter haben Aale viel Quecksilber und andere, fettlösliche Giftstoffe in ihrem Körper angereichert und sind dann mit Vorsicht zu genießen. Am besten erkundigst du dich vorher, woher der Aal stammt. Ganz vorsichtig musst du beim Umgang mit frischem Aal sein, das Blut des Aals enthält ein Gift, das deine Augen oder Schleimhäute schädigen kann.

5 Torpedobarsch

Torpedobarsch gehört zu den Fischen, die sehr viel Quecksilber enthalten. Quecksilber ist eines der gefährlichsten Gifte überhaupt. Aus diesem Grund sollen Schwangere, stillende Frauen und kleine Kinder überhaupt keinen Torpedobarsch essen.

4 Seebarsch

Seebarsch enthält auch eine Menge Quecksilber. Manchmal wird dir im Restaurant, besonders wenn er als Filet serviert wird, preiswerterer Fisch als Seebarsch untergejubelt. Da heißt es gut aufpassen. Der Seebarsch enthält oft Medikamente und Hormone, besser darauf verzichten oder auf biologische Qualitätssiegel ausweichen.

3 Thunfisch (roter Thunfisch)

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Quelle: Shutterstock

Thunfisch (roter Thunfisch) stammt sehr oft aus Aquafarmen, weil es fast keinen Thunfisch aus Wildbeständen mehr gibt. Der gezüchtete Thunfisch enthält neben Hormonen auch Antibiotika – und ihr wisst ja selbst, wie vorsichtig man mit der Einnahme von Antibiotika sein muss, um keine Resistenzen auszubilden. Lieber etwas zurückhaltender bei Thunfisch sein oder auf zertifizierte Zucht achten.

2 Butterfisch

Butterfisch oder Buttermakrele kann eine Substanz enthalten, die nicht unbedingt giftig ist, aber vom Körper auch nicht verdaut wird. Gempylotoxin ist ein unverdaulicher „Wachsester“, der zu Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Durchfall führen kann. Besser durchgaren, falls du diesen Fisch einmal bekommen solltest, auf keinen Fall nur geräuchert zur dir nehmen.

1 Hai

Hai ist absolut tabu. Weil er oft am Ende der Nahrungskette steht, sammelt sich in ihm besonders viel Methylquecksilber und man hat schnell die Grenzwerte erreicht oder überschritten. Hai wird gern unter anderen Namen unter die Leute gebracht, also auch Vorsicht walten lassen bei Fischangeboten wie Kalbsfisch, Königsaal, Speckfisch, Steinlachs, See-Stör, Seeaal oder Schillerlocke.

Worauf sollte man beim Kauf von Fisch achten?

Beim Einkauf von Fisch solltest du einiges beachten. Frischer Fisch hat festes Fleisch, wenn du ihn hochhebst, behält er seine Form und hängt nicht durch. Die Augen sind vorgewölbt, glänzend und klar, die Kiemen riechen absolut neutral, glänzen, liegen fest an und sind hellrot. Frischer Fisch ist von einem klaren Schleim umgeben, der ihn umhüllt. Vorsicht bei milchigem Schleim. Blutreste in der Bauchhöhle haben bei frischem Fisch ein leuchtendes Rot, sind sie dunkel und trocken, ist der Fisch schon älter. Achte beim Einkaufen darauf, dass der Fisch an der Fischtheke gut von allen Seiten bedeckt in Eis liegt. Suche dir deinen Fisch aus und bitte den Verkäufer oder die Verkäuferin, dir den Fisch zu zeigen.

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